Susanne Müller kandidiert für den Kulturbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden
Susanne Müller ist Mitbegründerin des Theaters kuenstlerhaus43 und seit über 20 Jahren eine prägende Persönlichkeit der freien Kulturszene in Wiesbaden. Als Diplom-Medienwirtin verantwortet sie Marketing, Presse und Dramaturgie, entwickelt Bühnenbilder und Kostüme, betreut Maske und Abendspielleitung und organisiert seit 14 Jahren die Sommerfestspiele Wiesbaden.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolfgang Vielsack gründete sie 2005 das Kleinkunsttheater kuenstlerhaus43 in einem alten Arbeiterhaus in der Oberen Webergasse. Seitdem realisierten beide zahlreiche kulturelle Projekte und Inszenierungen in Wiesbaden, darunter z.B. die interaktive „Feuerzangenbowle“, die quer durch Wiesbadens Innenstadt führt und Theater unmittelbar im öffentlichen Raum erlebbar macht und zur Innenstadtbelebung beitrug.
Auch auf der Bühne ist Susanne Müller regelmäßig zu erleben, unter anderem in Produktionen wie „Leichenschmaus & Schwarze Katzen“ und „1984 – George Orwell“.
Seit acht Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich als Expertin im Kulturbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden. Dort vertritt sie gemeinsam mit weiteren Fachleuten den Bereich Theater und berät Politik und Verwaltung in kulturpolitischen Fragen.
Eine transparente öffentliche Diskussion, verlässliche Förderstrukturen für die freie Kulturszene und Raum zum Kultur schaffen liegen ihr besonders am Herzen. Dabei setzt sie sich auch stark für die Sichtbarkeit der freien Kulturszene ein und versteht Kultur auch als Ort des demokratischen Austauschs und der gesellschaftlichen Teilhabe.
Als Mitglied von LaPROF wirkte sie 2025 daran mit, dass MADE-Festival nach Wiesbaden zu holen. Die Mitarbeit im Kulturbeirat ist ihr eine Herzensangelegenheit. Sie gehört zu den wenigen Gründungsmitgliedern, die seit 2013 nahezu keine Sitzung versäumt haben.
Susanne Müller ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und stammt aus Thüringen. Sie liebt das Reisen, die Fotografie, gesunde Ernährung und die Natur. Mit großer Leidenschaft, Kreativität und Empathie setzt sie sich für Kunst, Kultur und die Menschen dahinter ein. Sie möchte ihre langjährige Erfahrung, ihr Wissen und ihr Engagement auch künftig in die kulturpolitische Arbeit der Landeshauptstadt einbringen.