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Die Glücksfälle dieses Sommers

Wiesbadener Kurier 15.08.2015 von Dr. Viola Bolduan

Burgfestspiele Wiesbaden   Gute Auslastung der drei Produktionen / Spitzenreiter „Räuber Hotzenplotz“ (…) in insgesamt 21 Vorstellungen (…) rund 5.000 Zuschauer/innen. Damit hatte sich in diesem Sommer mit der Zahl der Stücke auch die des Publikums verdreifacht. (…)„Räuber Hotzenplotz“ mit 98 Prozent der Spitzenreiter, gefolgt von 82 Prozent für den „Sommernachtstraum“ (…)

Als Bilanz der Burgfestspiele wird deutlich: Nicht allein die dreiwöchige Spielzeit war für die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte anstrengend (…) sondern eine lange Vorbereitungsphase mit finanziellen Unwägbarkeiten hatte zuvor auch den ein oder anderen Nerv gekostet.   (…) im Herbst 2014 hatte Vielsack ja an einen Verbund kuenstlerhaus43, Pariser Hoftheater und Burgfestspiele gedacht. Bekanntermaßen wurde daraus nichts. (…) Eine Ausfallbürgschaft wollte die Stadt nicht übernehmen. Zehn Prozent des Etats erhielt das Unternehmen aus städtischen Töpfen  (…) 30 Prozent kam über Sponsorship (beteiligt auch der Kulturfonds Rhein-Main), und rund 60 Prozent finanzierte das Einspielergebnis. Ein „va-banque-Spiel“, nennt es Vielsack, (…) ein zweites Mal aber nicht mehr unter diesem hohen finanziellen Risiko, bilanziert Wolfgang Vielsack.  (…) die „Glücksfälle“ der Burgfestspiele 2015: stabiles Sommerwetter und hoch motivierte Mitstreiter.

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