Spielzeit 2017

Wiesbadener Kurier 09.08.2017 von Christian Strunk
Interview mit dem Intandanten - Mit Kreuzberger Flair

Das kuenstlerhaus43 in der Oberen Webergasse 43 gilt als vielseitiges Kleinod. Mit den Wiesbadener Sommerfestspielen in Sonnenberg und den ausgefallenen Inszenierungen im Bergkirchenviertel zieht die Bühne von Wolfgang Vielsack ein breites Publikum an.

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Wiesbadener Kurier 14.07.2017 von Laura Jung
Intonation führt zur Detonation

Ein (…) grandiosen Abend (…) des Dichterwettstreits auf Burg Sonnenberg, der Open-Air-Veranstaltung des kuenstlerhauses43 (…) im ausverkaufter Burginnenhof, voll besetzt mit begeisterten Sprachliebhabern. (…) Acht namhafte Hochkaräter aus der Poetenszene, von denen jeder einzelne bereits mehrere Preise (…) abgeräumt hat. Dazu die musikalisch erstklassige Begleitung durch die beiden Improvisationskünstler der Mainzer Showbühne, Sebastian Wagner und Bernd Fachinger. Den „alljährlichen Höhepunkt im Reigen der Slams im kuenstlerhaus43“ verspricht Moderator Wolfgang Vielsack, adrett gekleidet im azurblauen Anzug. (…)
Der Deutsch-Ukrainer Artem Zolotarev, der am Ende den Finalsieg mit nach Hause nehmen wird, zieht das Publikum vollständig in seinen Bann. Seine exakte Sprache, stilistisch ausgefeilt und wortgewaltig, widmet sich der „Hässlichkeit“ von Menschen, den sozialen Auswirkungen von Depression und am Ende sogar dem Sprengstoff-Thema des missbrauchten muslimischen Glaubens, der wegen der terroristischen Anschläge in jüngster Zeit unter Generalverdacht stehe. (…) Anna Teufel (…) sorgt sie für sichtlich ergriffene Zuschauer im Publikum. (…) Für großen Beifall sorgen auch die „Fabelstapler“ aus Heidelberg, Markus Becherer und Phriedrich Chiller. Im Duett sprechend, rappend und tanzend demonstrieren sie für eine animalischere Menschenhaltung. (…) Zweitplatzierter des Abends wird der Frankfurter Thorsten Zeller, Autor des Buchs „Das Reimheim“. Der Zwei-Meter-Mann plaudert locker-flockig und sehr gewitzt (…)

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Wiesbadener Kurier 04.07.2017 von Kathrin Schwedtler
Horror mit Nostalgie

Sommerfestspiele Wiesbaden präsentieren hr2-Radio-Live-Theater (…) erstmals „Der Hund der Baskervilles“ Open-Air (…) auf der Burg Sonnenberg. Donner und Blitze in der Sonnenberger Burgruine. Der Wind pfeift, irgendwo weint eine Frau, Schüsse fallen. Was für ein Horror! So soll es auch sein, wenn das hr2-Radio-Live-Theater seine Bearbeitung von „Der Hund des Baskervilles“ im Rahmen der Sommerfestspiele zum Besten gibt. (…) noch nie hatte man Open-Air ermittelt. Kurios also, wenn bei der in einem Moor und auf einem Schloss spielenden Geschichte aus der Sherlock-Holmes-Serie künstliche und echte Naturgeräusche eine Mischung ergaben, in die sich selten Flugzeugrauschen mischte. (…) Nostalgie wie im Sherlock-Holmes-Kinostreifen mit Heinz Rühmann und Hans Albers und nicht Hightech-Research wie bei Benedict Cumberbatch und Martin Freeman.

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Wiesbadener Kurier 04.07.2017 von Julia Anderton
„Ich bin keiner, der abliefert“

Oliver Lemki spielt im Kinderstück „Pinocchio“ und in „Die Drei von der Tankstelle“ der Sommerfestspiele Wiesbaden (…) Langweilige Familienfeste kennt Oliver Lemki nicht: Sein Großvater besaß ein derart ausgeprägtes Unterhaltungstalent, das ihn bereits als kleinen Jungen so stark prägte, dass ihm fortan nichts größere Freude bereitete, als seine Mitmenschen zum Lachen zu bringen. (…) „aufgrund meines starken Spieltriebs wurde ich (…) Schauspieler“, (…) Er absolvierte seine Ausbildung an der Wiesbadener Schule für Schauspiel. (…) war seitdem auf verschiedenen Bühnen im Rhein-Main-Gebiet zu sehen, (…) in Stücken wie „Leonce und Lena“, „Die Räuber“ oder „Hexenjagd“. (…) „ Mir ist es wichtig, kreativ am Entwicklungsprozess beteiligt zu sein – mit größtmöglicher Qualität, das heißt: Rollenauthentizität, Gag-Timing und Fesselung des Publikums.“
Lemki’s (…) künstlerisches Vorbild ist Stan Laurel (…) vor zwei Jahren während der Sommerfestspiele Wiesbaden war er als Lysander im „Sommernachtstraum“ (…) diesmal sogar in zwei Produktionen. In „Die Drei von der Tankstelle“ (…) und in (…) „Pinocchio“. „An der Geschichte schätze ich die liebevolle Ernsthaftigkeit, dass ohne Zeigefinger nach dem Guten gestrebt und mit großem Wert auf familiären Zusammenhalt das Böse abgewehrt wird“, sagt Lemki. Der 52-Jährige freut sich auf das Open Air-Erlebnis (…) in der frischen Natur zu spielen (…) „Das Besondere an der Burgruine ist die Schönheit des Anwesens.“


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Wiesbadener Kurier 03.07.2017 von Angelika Wende
Ein Leben zwischen Volltankten und Männer-WG

(…) Durch ihren virtuosen Umgang mit Schauspiel, Tanzeinlagen, Gesang und Musik (…) begeistert die Komödie „Die Drei von der Tankstelle“ auf Burg Sonnenberg mit pointenreicher Inszenierung (…)
Trotz Dauerregens ließ sich das Premierenpublikum nicht davon abhalten, bei Evergreens wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ mitzusingen, zu klatschen oder einfach nur mitzuswingen. (…) Die Inszenierung von Uta Kindermann versucht erst gar nicht, an der legendären Verfilmung von Wilhelm Thiele anzuknüpfen, was (… )einen modernen, schwungvollen Blick auf das Heute gibt (…):
Eine in die Jahre gekommene Eisverkäuferin, herzerfrischend gespielt von Annegret Cratz, begleitet das Stück musikalisch, (…) als Reminiszenz an vergangene Zeiten. (…) Die befreundeten Pleitiers Willi (Sebastian W. Wagner), Kurt (Patrick Twinem) und Hans (Horst Krebs) übernehmen aus der Not heraus (…) eine heruntergekommene Tankstelle (…) und verlieben sich prompt alle drei in die reizende Lilien, bezaubernd gespielt von Christina Stephan. (…) ihr Vater, der Konsul Cossmann (Wolfgang Vielsack), gibt später nicht nur seinen Segen zur Ehe mit Liliens Lieblingsgalan, sondern versorgt alle drei Freunde mit Jobs. Wie sich hier die Schauspieler die Bälle zuschmeißen, wie sich die drei Freunde mal tollpatschig, mal charmant um die Aufmerksamkeit der jungen Lilien bemühen und versuchen, sich gegenseitig auszutricksen, wie Claudine Tadlock als Nachtclubbesitzerin im roten Kleid unter tosendem Applaus „Ich sehe alles immer nur marineblau“ zum Besten gibt und Oliver Lemki als Burleske-Tänzerin für Furore sorgt, ist ein Fest für Augen und Ohren. Und auch wenn die modernen Helden nur wenig an die smarten Herren des Originals erinnern, sind sie nicht weniger liebenswert. Besonders Sebastian W. Wagner als Willi beeindruckt durch sein temperamentvolles, enthusiastisches Spiel, (…). Bunt, witzig und mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit gespickt, begeistern (…) das durch und durch spielfreudige Ensemble die Zuschauer…

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Wiesbadener Kurier 26.06.2017 von Julia Anderton
Eben noch Tinkerbell, nun an der Zapfsäule

Christina Stephan spielt nach vielen Märchenparts nun in „Die Drei von der Tankstelle” (…) Sie kannte ihr Ziel bereits sehr früh: „Ich habe als Kind keine Chance ausgelassen, auf eine Bühne zu hüpfen. (…) der Weg führte (…) zur Hamburg School of Entertainment zwecks Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz. (…) Noch vor dem Abschluss stand die gebürtige Rheinländerin schon auf der Bühne des Schmidt Theaters (…). 2014 (…)Musical-Engagement beim Theater Liberi (…)mit „Schneewittchen – das Musical” (…) 2016 als Tinkerbell in „Peter Pan“ (…) Ab 1. Juli ist sie im Rahmen der vom kuenstlerhaus43 veranstalteten Sommerfestspiele Wiesbaden in der Freiluft-Produktion „Die Drei von der Tankstelle“ im Sonnenberger Burggarten als Lilian zu sehen, die drei Freunden den Kopf verdreht. Nicht zuletzt durch die populären Lieder wie „Ein Freund, ein guter Freund“ war ihr die Story bereits vor Probenbeginn ein Begriff. „Den Film aus den 30ern habe ich mir aber tatsächlich erst angeschaut, als ich die Casting-Einladung in meinem Postfach hatte.“

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Wiesbadener Kurier 27.06.2017 von Julia Anderton
Die Nase schießt in die Länge

„Pinocchio“ feiert bei den Sommerfestspielen Wiesbaden Premiere
Er lügt, (…) in der Inszenierung von Wolfgang Vielsack (…) bis sich die Balken biegen (…) Der Tischler Geppetto (Horst Krebs) ist (…) ein wunderlicher Mann, der in inniger Gemeinschaft mit seinen handgeschnitzten Puppen lebt. (…) bis eine gute Fee einem seltsamen Holzklotz Leben einhaucht. Pinocchio (…) Florian Gierlichs lässt ihn in der Titelrolle (…) ebenso herrlich verdutzt bewundern wie das junge Publikum ab vier Jahren. (…)
Er (…) lügt, bis die Nase dramatisch in die Länge schießt. Ein gelungener Moment, der handwerkliche Finesse (Kostüme: Susanne Müller) und darstellerisches Können so überzeugend kombiniert, dass die kleinen Zuschauer das Wachstum für bare Münze nehmen. (…)
Fuchs (…) Katze und Pinocchio (…) verwandeln sich in Esel, die Uncle Sam nach Übersee „zu Donald“ senden will. „Dort werden solche Trump-eltiere gebraucht!“ (…) die Fee (…) befreit Pinocchio ein weiteres Mal (…): Nach der Rettung Geppettos aus dem Bauch eines Wals (…) wird Pinocchio zum Menschenjungen – ein Happy End also, wie es sich für ein Märchen gehört. Theresa Faßbender liefert als hinterlistiger Fuchs eine darstellerisch beeindruckendste Leistung (…) Claudine Tadlock als dauerreimende Fee im blau-rosa Flattergewand ist nicht zuletzt dank ihres Gesangstalents ist zweifelsohne der Publikumsliebling dieses Kindertheaterstücks.

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Wiesbadener Kurier 19.06.2017 von Julia Anderton
Die Drei von der Tankstelle im ehemaligen Speiseraum


SOMMERFESTSPIELE Das kuenstlerhaus43 probt für seine Theaterstücke im Palasthotel / Erste Premiere am Sonntag auf der Burg Sonnenberg

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Wiesbadener Kurier, 21.03.2017, von Brigitta Lamparth
Sommerfestspiele Wiesbaden - Filmklassiker auf der Bühne

(…) Zum vierten Mal veranstaltet das kuenstlerhaus43 in der stimmungsvollen Kulisse die „Sommerfestspiele Wiesbaden“. Im Mittelpunkt stehen dabei wieder zwei Eigenproduktionen. „Pinocchio“ (…) und (…) „Die Drei von der Tankstelle“. (…) Natürlich (…) werde bei der Operette auch gesungen – unter anderem die Evergreens „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“. (…) Da die sonst als Probenbühne genutzte Walkmühle in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht, wird die Produktion in einem Saal des ehemaligen Palasthotels am Kranzplatz zu Gast sein. (…) Ein Wermutstropfen sei allerdings, dass es (…) von technischer Seite keine Unterstützung vom Staatstheater gebe, so Vielsack: „Da könnte es mehr Synergien geben.“ Auch dadurch, Requisiten aus dem Theaterfundus auszuleihen.
Vielsack führt Regie bei der Geschichte um den Holzjungen: „(…) Ich bin ein großer Anhänger davon, mit einem Ensemble zu arbeiten und das Stück den Menschen anzupassen.“ Bei der zweiten Eigenproduktion habe man lange überlegt, was in die Burg passe – und sich dann für den unvergessenen Klassiker entschieden, der mit Lilian Harvey, Heinz Rühmann und Willy Fritsch verfilmt wurde. (…) „Wir werden das Stück auf Wiesbaden zuschneiden, es spielt bei uns an einer Retro-Tankstelle“, lässt Vielsack schon hinter die Kulissen blicken. Er wird auch selbst mitspielen, Regie führt wieder Uta Kindermann. (…) Im Rahmenprogramm der Sommerfestspiele gibt es auch ein Wiedersehen mit Alice Hoffmann. Sie stellt ihr Soloprogramm „Die Zeichen der Zeit“ vor. Und auch einen „Dichterstreit“ mit Open-Air-Slam soll es wieder geben.
(…) Nach wie vor gibt es für die Sommerfestspiele keinen Zuschuss von der Stadt. Von den 20 000 Euro Projektförderung, die das kunstlerhaus43 mit seinen jährlich 140 Veranstaltungen von der Stadt erhält, fließe viel in die Ausrichtung des Festivals (…) „Ohne unseren Förderverein würden wir es nicht schaffen.“

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Wiesbadener Kurier am 9. Februar 2017 von Julia Anderton

Normale Besucher oder Besserverdiener

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Wiesbadener Kurier am 24. Januar 2017 von Anja Baumgardt-Pietsch

Eine echte Entdeckung

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Spielzeit 2016

Wiesbadener Kurier am 8. Dezember 2016 von Anja Baumgardt-Pietsch

Der Clown bringt Freude mit

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Wiesbadener Tagblatt am 29. Juli 2016 von Christina Oxfort

„Des wollt’ ich jetzt gar net verzähle“ – Alice Hoffmann weiht auf der Sonnenberger Burg charmant und amüsant in die Geheimnisse des Saarländischen ein

Sie winkt als Lisbeth huldvoller und majestätischer als Queen Elizabeth II. es je könnte, outet sich als psychologische Expertin mit besonderem Verständnis fürs männliche Geschlecht, beeindruckt als Sprachlehrerin fürs Saarländische (ohne selbst im Saarland, dem „Eichmaß für Naturkatastrophen in Übersee“, geboren zu sein) und amüsiert mit kabarettistischem Wortwitz.

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Wiesbadener Kurier am 28. Juli 2016 von Julia Anderton

Von der Marine auf die Bühne

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Wiesbadener Kurier am 23. Juli 2016 von Viola Bolduan

Schnappatmung und Luftsprünge

Als Polizist in der "Pippi-Langstrumpf"-Aufführung der Sommerfestspiele auf Burg Sonnenberg ist er trottelig, als Dieb trägt er Rosa mit Hut und Perücke in der Rolle von Mutter Settergren: Der frisch gekürte deutsche Kabarettmeister Matthias Ningel steht als Dreifach-Darsteller auf der Wiesbadener Sommer-Bühne. Seit 2014 macht der 28-Jährige mit im Impro-Ensemble des veranstaltenden "kuenstlerhauses 43" und hat dort auch schon sein eigenes Programm als Musikkabarettist aufgeführt. Siegestour durch viele deutsche Theater In diesem Jahr im Kinderstück "Pippi Langstrumpf" mitzuspielen, ist eine "tolle Erfahrung"...

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Wiesbadener Kurier am 19. Juli 2016 von Julia Anderton

Lebensmut und rote Zöpfe

Als Theresa Fassbender fünf Jahre alt war, konnten es wilde rote Zöpfe längst nicht mit dem Kostüm der Elfenkönigin aufnehmen, in dem die Kleine erstmals Bühnenluft schnupperte. 19 Jahre später hat sich das Blatt gewendet: Theresa Fassbender spielt die Hauptrolle in "Pippi Langstrumpf" bei den Sommerfestspielen Wiesbaden im Burggarten Sonnenberg. " Bewundernswert finde ich ihren Lebensmut und ihre fröhliche Art.

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Wiesbadener Kurier am 18. Juli 2016 von Viola Bolduan

Shakespeare aus der Asche

Ephraim Kishons Stückfassung "Es war die Lerche" mit ihrer Idee, das junge, tote Liebespaar Romeo und Julia seine Selbstmorde in Shakespeares Original überleben zu lassen, sich in reiferem Alter nicht mehr ausstehen zu können, an Geldmangel und der ausgeflippten Tochter zu leiden, ist schon witzig, wie die Verwendung von Shakespeare-Zitaten und Querverweisen schön satirisch. Das Lokalkolorit, das die Bühnenversion der Sommerfestspiele auf der Burg Sonnenberg - wie gewohnt - darüber hinaus einstreut, erhöht das Amüsement der Premierengäste am Freitagabend. Viel städtische Prominenz darunter.

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Frankfurter Rundschau am 17. Juli 2016 von Mirijam Ulrich

Pippi macht was allen gefällt

Plötzlich ist sie einfach da. Sie kommt von irgendwoher mit dem Schiff, ihren Vater hat eine riesige Welle über Bord gespült. Das neunjährige Mädchen namens Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, kurz Pippi Langstrumpf, hat nur einen Affen und ein Pferd als Begleiter. Ein Baugerüst dient ihr als „Willa Kuntabund“ – zur Schule ist sie auch nie gegangen.

Das ruft Frau Prysselius auf den Plan, die Pippi in Obhut nehmen und mit Hilfe zweier Polizisten ins Waisenhaus bringen will. Was natürlich nicht gelingt. Pippi treibt mit den beiden Polizisten Schabernack – zur großen Gaudi der zahlreichen Kinder in der ausverkauften Vorstellung der Sommerfestspiele. Nach „Räuber Hotzenplotz“ im Vorjahr bringt das Künstlerhaus 43 Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker auf die Naturbühne der Burg Sonnenberg.

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Wiesbadener Kurier am 12. Juli 2016 von Julia Anderton

Rangelei in Ringelstrümpfen

Rote Zöpfe, Ringelstrümpfe und ein Mundwerk, das ebenso groß ist wie ihr Herz: Pippi Langstrumpf hebt sich wohltuend ab vom Prinzessinnen-Einheitsbrei und dies nun schon seit über 70 Jahren. Bis heute kann ihr kaum eine andere Kinderbuchfigur in Sachen Popularität das Wasser reichen. Ein Selbstläufer ist ein Theaterstück aber dennoch nicht. Fassbender schaltet komplett in den Pippi-Modus Den Zauber aus Astrid Lindgrens Klassikern auf die Bühne zu übertragen, steht und fällt mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin.

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Wiesbadener Wochenblatt am 6. Juli 2016

Festspiele für die ganze Familie

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Pepper im Juli 2016 von Tobias Blank

Drei-Zimmer-Wohnung als Theaterraum

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Frankfurter Rundschau am 4. Juli 2016 von Ute Fiedler

Theatermacher gehen in Klausur

Wolfgang Vielsack, seine Frau Susanne Müller und das Team des freien Theaters Künstlerhauses 43 stecken derzeit die gesamte Energie in ihre Festspiele, die in wenigen Tagen in der Burgruine Sonnenberg das Publikum begeistern sollen. Dass die Theatermacher großen Spaß an dem haben, was sie tun, ist ihnen anzumerken. Wären da nicht die Geldsorgen, die sie seit jeher umtreiben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Vielsack nach den Festspielen, die damals noch Burgfestspiele hießen, erklärt, dass es so finanziell nicht weitergehen könne. Vielsack hoffte damals noch auf einen höheren Zuschuss der Stadt für das Künstlerhaus 43 und somit für die Festspiele. Doch dieser blieb aus, und die Theatermacher mussten sich etwas einfallen lassen, um das ehrgeizige Projekt auch im fünften Jahr stemmen zu können.

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Wiesbadener Kurier am 7. März 2016 von Christina Oxford

Mit Winkelement und Kreischarlam

PREMIERE von Baron Münchhausen im kuenstlerhaus43
Unstrittig, dass in der Politik mitunter gelogen wird (…) Baron Münchhausen (…) als Spitzenkandidat (…) ist auf Stimmenfang, er verspricht „Nichts als die Wahrheit“ – und lügt im Wahllokal (…) natürlich doch nur das Blaue vom Himmel herunter. Wolfgang Vielsack gibt den Baron bei der Uraufführung des „Baron Münchhausen“ mit ausgesprochener Spielfreude. Seine Augen funkeln im Wettstreit mit dem leuchtend blauen Anzug, wenn er von seinen angeblichen erlebten hanebüchenen Abenteuern erzählt und nach Herzenslust schwadroniert. Über alles und nichts, über all das, was ihm Uta Kindermann (Text und Inszenierung) so in den Mund geschrieben hat. (…) Hinreißend seine von Rebecca Glockner verkörperte Wahlhelferin Katharina Kleine. In bester amerikanischer Wahlkampfmanier stimmt sie das Theaterpublikum auf das Eintreffen des Hoffnungsträgers der „Sag die Wahrheit“-Partei – SDW (…) nicht weniger hinreißend gibt Glockner die junge Geliebte, die herzzerreißend schluchzen kann, wenn (…) Hieronymus, sich entgegen aller Versprechen doch nicht von Ehefrau Hedwig trennt. (…) Unstrittig, dass das Stück die Gäste im ausverkauften kuenstlerhaus43 mit etlichen schrägen Einfällen gut unterhielt. (…)   „Sie haben sich wieder irgendwo verloren, Herr Baron“, musste Wahlhelferin Katharina den Kandidaten auf den Boden der (…) Realität im Wahllokal zurückholen. Weg von Jagdhunden und fliegendem Speck, weg von der Reminiszenz an den Kanonenkugelflug gegen die Berliner Mauer und das dabei erlittene Schleudertrauma, weg von der Erinnerung an Katharina die Große und an Duelle mit Puschkin und Casanova... (…)

Drei weitere Vorstellungen der Lügenkomödie stehen auf dem Spielplan des kuenstlerhaus43 und damit drei weitere Reisen auf den Mond, der von Käsegerüchen, Käseduellen und Käsekriegen handelt, und von dem „Kopf der Mondfrau“ (Susanne Müller) auf den Plan rufen wird.

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Spielzeit 2015

Frankfurter Rundschau 30.11.2015 von Irmela Heß

Theater, Spiel und Kunst

Er liebe es, in scheinbar ausweglosen Situationen zu geraten. (…) Kein Wunder, dass Wolfgang Vielsack ein Faible für Improvisationstheater hat. (…) Er betreibt mit seiner Frau Susanne Müller unter anderem seit zehn Jahren das kuenstlerhaus43 an der Oberen Webergasse; ein Haus für Theater, für Workshops, für Kulturfeste und Ausstellungen. (…) Vielsack war Bauzeichner, Kraftfahrer, vegetarischer Koch und begann er mit 26 eine Schauspielausbildung; seine Frau ist Medienwirtin. (…) „Der Weg entsteht beim Gehen.“ (…) es hat eine eigene Atmosphäre – deshalb gibt es seit zehn Jahren Theater ohne Bühne für jeweils etwa 45 Zuschauer.

(…)  ein bisschen Shakespeare und viel Improvisation – (…) Zurzeit steht „Der kleine Prinz“ auf dem Spielplan, selbstverständlich abgewandelt, ohne allerdings die wesentliche Aussage zu verändern. (…)  Und als wenn es nicht genug Arbeit wäre, ein kleines Theater zu betreiben, sucht sich Vielsack, der auch als Clown „Dr. Hugo Schnipsel“ in Seniorenheimen auftritt und regelmäßig Theater-Workshops leitet, stets neue Projekte: (…) Theatersommer, (…) Burgfestspiele, (…) „Ich weiß nicht, wovon wir nächstes Jahr leben werden“, sagt Vielsack gelassen und meint mit „wir“ seine zwei Kinder und seine Frau. (…) „Es hat keinen Sinn, zu weit voraus zu denken. Im Leben gehen immer wieder neue Türen auf.“ (…) Rund 27 000 Euro Zuschuss hat er in den vergangenen vier Jahren pro Jahr von der Stadt erhalten, hat mit großem Engagement rund 140 Veranstaltungen pro Jahr angeboten. Der Blick zurück macht ihn zufrieden und dankbar. Nach wie vor steht er gern auf der Bühne,(…) Aber er merkt auch, dass er heute die 16-Stunden-Arbeitstage nicht mehr so leicht wegsteckt.

Trotzdem ist er mit sich im Reinen und will weiterhin Theater machen. „Wenn ich in einem normalen Beruf geblieben wäre, hätte ich jetzt ein Haus und würde mehrere Wochen im Jahr Urlaub machen. So aber gleicht unser Leben ein bisschen einem Zirkus – nur dass wir nicht hin und her reisen. Aber das ist in Ordnung so.“

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Wiesbadener Kurier 15.08.2015 von Dr. Viola Bolduan

Die Glücksfälle dieses Sommers

...päter erinnert sich das Leitungspaar aber noch gut an den Charme des früher leeren Hauses, der sie 2005 eingefangen hatte und aus dem sie etwas Eigenes machen wollten. Für den gelernten Schauspieler Vielsack war es „die richtige Zeit am richtigen Ort“, für den seine Frau Susanne als Medienwissenschaftlerin „neue Wege“ erkunden wollte, um „Menschen für das Theater zu interessieren“. ..

...Mit den darauffolgenden Produktionen, wie „Romeo und Julia“, bezieht das Theater seine Umgebung des Bergkirchentheaters mit ein; als Auftragsarbeiten gibt es Dinner-Theater und Aufführungen in der Stadt, die als „Walkact“ im Laufschritt zu erleben sind; Improvisation und Workshops stehen immerzu auf dem Programm, und das Haus bietet sich für Gastspiele fremder Produktionen an. „Talentbühne“ wollen sie eben auch sein,...

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Wiesbadener Kurier 15.08.2015 von Dr. Viola Bolduan

Die Glücksfälle dieses Sommers

Burgfestspiele Wiesbaden   Gute Auslastung der drei Produktionen / Spitzenreiter „Räuber Hotzenplotz“ (…) in insgesamt 21 Vorstellungen (…) rund 5.000 Zuschauer/innen. Damit hatte sich in diesem Sommer mit der Zahl der Stücke auch die des Publikums verdreifacht. (…)„Räuber Hotzenplotz“ mit 98 Prozent der Spitzenreiter, gefolgt von 82 Prozent für den „Sommernachtstraum“ (…)

Als Bilanz der Burgfestspiele wird deutlich: Nicht allein die dreiwöchige Spielzeit war für die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte anstrengend (…) sondern eine lange Vorbereitungsphase mit finanziellen Unwägbarkeiten hatte zuvor auch den ein oder anderen Nerv gekostet.   (…) im Herbst 2014 hatte Vielsack ja an einen Verbund kuenstlerhaus43, Pariser Hoftheater und Burgfestspiele gedacht. Bekanntermaßen wurde daraus nichts. (…) Eine Ausfallbürgschaft wollte die Stadt nicht übernehmen. Zehn Prozent des Etats erhielt das Unternehmen aus städtischen Töpfen  (…) 30 Prozent kam über Sponsorship (beteiligt auch der Kulturfonds Rhein-Main), und rund 60 Prozent finanzierte das Einspielergebnis. Ein „va-banque-Spiel“, nennt es Vielsack, (…) ein zweites Mal aber nicht mehr unter diesem hohen finanziellen Risiko, bilanziert Wolfgang Vielsack.  (…) die „Glücksfälle“ der Burgfestspiele 2015: stabiles Sommerwetter und hoch motivierte Mitstreiter.

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Frankfurter Rundschau 15.8.2015 von Ute Fiedler

Hoffnungen für 2016

(…) Am vergangenen Sonntag endeten die Festspiele auf der Burg Sonnenberg, (…) Das heißt drei Wochen lang fast jeden Tag Theater spielen. Und das bei den Temperaturen. Doch Vielsack treibt etwas anderes, um als die Anstrengung der Aufführungen. „Noch nie bin ich von einer Veranstaltung solch ein großes finanzielles Risiko eingegangen, wie in diesem Jahr“, sagt Vielsack. Bis zwei Wochen vor Beginn der Festspiele habe noch eine Finanzierungslücke von 25.000 Euro bestanden. (…) eine Zusage vom Kulturfond Rhein-Main in Höhe von 15.000 Euro, quasi in allerletzter Minute (…) „Im Nachhinein können wir sagen, es hätte nicht besser laufen können.“ Mehr als 5000 Besucher (…) Ein Defizit von 12.000 Euro haben die Macher in diesem Jahr eingefahren. Vielsack fordert von der Stadt ein klares Signal, ein Bekenntnis (…) in Form finanzieller Zuwendungen für die Festspiele, die er gerne im kommenden Jahr weiterführen würde. (…) Der Renner dieses mal das Kinderstück. Da hatten wir eine Auslastung von 98 Prozent.“ (…) Gerne würde der kuenstlerhaus43 Leiter für mehrere Monate vor den Festspielen (…) zwei Kräfte einstellen, die sich vor allem um die Vermarktung der Festspiele kümmern. (…) Doch zunächst einmal müssen die Macher Sponsoren und Politik bewegen. Die Debatten um die Einsparungen im kommenden Doppelthaushalt, die auch die Kulturszene hart treffen werden gehen weiter. „Das wissen auch wir, wind sind ja nicht blauäugig“, sagt Susanne Müller. Dennoch versuchen die beiden einen höheren Zuschuss für das kuenstlerhaus43 zu erhalten und somit für die Burgfestspiele, die bislang nicht von der Stadt gefördert werden. (…) durch den Eintritt 60 Prozent der Ausgaben gedeckt (…) Zehn Prozent stammen aus Tronc- und Ortsbeitratsmittel sowie Projektmittel aus dem Etat des kuenstlerhaus43. Der Rest komme von Sponsoren. (…) Vielsack, der selbst mit Innenbandanriss auf der Bühne stand: „Wir gehen jetzt erst mal los in Richtung Burgfestspiele 2016. Türen gehen dann auf, wenn sie aufgehen müssen.“

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Wiesbadener Kurier 4.08.2015 von Dr. Viola Bolduan

Helena in der kleinen Konditorei
Burgfestspiele Wiesbaden - Die Rolle der elf Chansons in „Ein Sommernachtstraum“ – frei nach Shakespeare
„Was kann der Zettel denn dafür, dass er so schön ist?“ (…) da das Shakespeare-Stück „Ein Sommernachtstraum“ auch Zettels, des schauspielernden Handwerkers, Traum ist, darf er sich, schlackernd mit seinen Eselsohren, wenige Minuten lang in seiner irrtümlichen Schönheit sonnen. (…) Ein „tolles und bekanntes Stück“, sagt Vielsack – „nur so kennt man es nicht“. (…) Regisseurin Uta Kindermann ein Text-Mosaik aus verschiedenen Shakespeare-Dramen und anderen literarischen Assoziationen erstellt, und vor allem haben die beiden die Sprecherrollen auf der Bühne mit Liedern aufgelockert.
Elf Chansons aus den 20er Jahren (…) „Wochenend und Sonnenschein“ für die Fahrrad-Exkursion eines Liebespaars, die Liebeslieder, die Eva-Maria Damasko als Kobold singt und ein schöner, armer Gigolo auf Jan Westphals Körperästhetik. „In einer kleinen Konditorei“ wiederum kann glaubwürdig nur der Berg von einem Mann namens Patrick Twinem sein, im Stück kulinarisch fett eingerollt in die witzige Verdrehung seiner Rolle als begehrte Helena. (…) Uta Kindermann, die nach ihrem Studium an der Frankfurter Hochschule für Darstellende Kunst in Rostock Theater gemacht hat, ließ sich als Regisseurin gern vom musikalischen Konzept des Sonnenberger Sommernachtstraums überzeugen (…) Ihr Lieblingslied? „Sag‘s heute und sag‘s morgen“, a capella gesungen von einem einfühlsamen Nick Benjamin, der mit seiner Wärme das Publikum umarmen kann, gerät Kindermann ins Schwärmen. (…)Vielsack geht vor dem Musiker am Klavier, Michael Bibo, auf die Knie - „der beste Musiker im Impro-Bereich“ - , weshalb er just mit ihm auch eine Eselei-Liebesszene spielen wollte.
(…) Als Ute Kindermann kam, dachte Wolfgang Vielsack „was für eine Perle!“ und vertraute ihr den „Sommernachtstraum“ gern an. Für sie „ein schönes Gefühl, (…) ich wünsche mir, dass wir es uns leisten können, auf Musik nicht zu verzichten.“ Den Luxus hat sie gerade inszeniert.

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HR2 Frühkritik mit Ruth Fühner | 28.07.2015

Hessische Kulturereignisse: Oper, Schauspiel, Ballett, Kleinkunst, Ausstellungen und Konzerte. Täglich in hr2 um 7:30 Uhr.

Burgfestspiele Wiesbaden: Sommernachtstraum: Link zum Beitrag

Wiesbadener Kurier 27.07.2015 von Dr. Viola Bolduan

Musik der 20er Jahre als der Liebe Nahrung
Es träumt sich angenehm unter der Sonnenberger Burg vor der Festspielbühne des kuenstlerhauses43, (…) „Wochenend und Sonnenschein“ (…) und all die anderen Lieder, versetzen die alte Komödie in die 1920er Jahre nach Wiesbaden. Dazu gehören frecher Mut und eine ganz eigene Fantasie, die das ursprüngliche shakespearianische Bäumchen-Wechsel-Spiel unter den Liebespaaren gehörig durcheinanderwirbelt (…) die beiden Mädchen Hermia und Helena werden dabei von Männern gespielt. (…) Nick Benjamin als Hermia mit Hütchen, Täschchen nicht nur schrägen Liebreiz entfaltet, sondern in der Enttäuschung auch wunderbar leichte Tragik spielen kann; während Patrick Twinem aus der Fülle des Körpers die Helena-Figur grundsätzlich komisch swingen lässt. (…) Zettel ist mit Wolfgang Vielsack, der nicht nur der Wortführer der Handwerker, Löwen-Volontär und Eselsohr, sondern hat sich die Entree-Moderatorenrolle eines arbeitslosen Schauspielers auf den Leib geschrieben, dessen Pullunder ostentativ städtische Förderung hätte gut gebrauchen können (…) Szenische Gags, knallende Text-Pointen: „Was sag ich als Mond?“ – „Ich bin nicht so helle“ und viele Querverweise sowohl auf Shakespeare wie auf eine Raum-und-Zeit-Aktualität und immer wieder Einschübe gut und gern gesungener 20er-Jahre-Chansons sorgen für gescheite turbulente Unterhaltung. (…) Puck, hier mit einer souveränen Eva-Maria Damasko im roten Zirkusfrack als Poltergeist besetzt (…) Häufiger Szenenapplaus und johlender Schlussbeifall sind verdient und wirken auch rück – gegen kalte Hände.

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Wiesbadener Kurier 22.07.2015 von Julia Anderton

Knorriger Grummel mit Pfefferpistole
Regisseur Wolfgang Vielsack hat gut daran getan, sich für die Burgfestspiele Sonnenberg für eine altmodische Inszenierung zu entscheiden – und dies im besten Sinne: Die liebevolle Inszenierung bleibt ebenso wie Kostüme (Susanne Müller) und Bühnenbild (auch Wolfgang Vielsack) dicht am Original und lebt insbesondere durch die markanten Figurenzeichnungen. Der Kasperl von Oliver Wiedem ist ein pfiffiger Lausbub, der Omas Stricknadeln für ein Schlagzeugsolo auf dem Gartenzaun umfunktioniert und die treibende Kraft bei der Räuberjagd ist. Florian Gierlichs überzeugt mit bestechend tumber Mimik als nicht allzu heller, aber grundguter Kompagnon Seppl. Die beiden Freunde beim Rangeln um den Pflaumenkuchen zu beobachten und ihren ulkigen Namensverdrehern zu lauschen, macht generationsübergreifend Spaß, wie das beständige Gelächter im Publikum zeigt.
Patrick Twinems knorriger Räuber Hotzenplotz wirkt so authentisch, als wäre er direkt aus der Buchvorlage von Autor Otfried Preußler entstiegen: Gekonnt balanciert er zwischen bärbeißigem Grummel mit Pfefferpistole und jammerndem Häufchen Elend, wenn sich die angebliche Goldbeute als Kiste voller Sand herausstellt. Anne Wiese gibt sowohl die resolute Großmutter als auch die Fee Amaryllis, die Kasperl aus ihrer jahrelangen Verwandlung als pupsende Unke erlöst – den Gegensatz zwischen dem ätherisch-entrückten Zauberwesen und der altersschwachen Seniorin meistert sie so glaubhaft, dass den meisten kleinen Zuschauern nicht in den Sinn kommen dürfte, dass dieselbe Schauspielerin in den Kostümen steckt. Der Star der Produktion ist Horst Krebs. In seiner Doppelrolle als Alois Dimpflmoser und Zauberer Zwackelmann, der sich Seppl als geknechteten Dienstboten hält, verkörpert er zwei völlig konträr ausgelegte Charaktere: Als stoisch-bequemer Wachtmeister zeigt er eben noch null Leidenschaft für die Halunkenjagd, um einen Augenblick darauf als böser Zauberer mit Faible für Bratkartoffeln in Rumpelstilzchen-Manier über die Bühne zu wirbeln. Seine Zauberszenen sind originell gelöst, die Voodoo-Szene mit dem Räuber-Stiefel ein netter Gag. Aber den kräftigsten Szenenapplaus bekommt dann doch Räuber Hotzenplotz, als zu guter Letzt mithilfe eines Wunschringes seine Verwandlung in einen Gimpel rückgängig gemacht wird und er verdattert mit Vogelkäfig über dem Kopf in Richtung Gefängnis abgeführt wird. „Räuber Hotzenplotz“ ist für kleine Theaterfans ab vier Jahren absolut kindgerecht inszeniert, allerdings ohne das Risiko, dass erwachsene Begleitpersonen gelangweilt eindösen. Dazu ist der Unterhaltungswert des geschickt auf die Bühne transportierten Preußler-Charmes in dieser schelmischen Inszenierung schlicht zu groß. Langer Schlussapplaus

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Frankfurter Rundschau 15.7.2015 von Ute Fiedler

Ein Traum in der Ruine
Die Burgfestspiele Wiesbaden warten mit einem ehrgeizigem Programm auf. 22 Aufführungen werden vom 19. Juli bis 9. August gespielt. (…) Der Sommernachtstraum ist eine von drei Produktionen des kuenstlerhauses43. (…) Einen extra Zuschuss für die Burgfestspiele, den man sich von der Stadt erhofft hatte, gab es nicht. Um den Traum realisieren zu können, wurden kurzerhand die geplanten Produktionen im Herbst abgesagt. Dass Vielsack und sein Team mit den Burgfestspielen ein Wagnis eingehen, ist ihnen bewusst. (…) Platz für 350 Zuschauer bietet die Burg. (…) „In 15 Jahren, zu unserem 25. Geburtstag, des kuenstlerhaus43, wollen wir die Größe der Bad Vilbeler Festspiele erreicht haben“. Dort besuchen pro Jahr etwa 100.000 Zuschauer die mehr als 100 angebotenen Vorstellungen. Zuschüsse kommen von der Stadt, etwa 700.000 Euro, und vom Land Hessen, etwa 10.000 Euro, wie eine Sprecherin mitteilt. (…) Das Thema Finanzen für Kultur in Wiesbaden nimmt auch Regisseurin Uta Kindermann aufs Korn. „Im Sommernachtstraum führen die Handwerker ein Theaterstück vor dem Bürgermeister auf, der natürlich kein Geld dafür zur Verfügung stellt“, sagt sie. (…) Berührungspunkte mit Wiesbaden sind in allen drei Produktionen zu finden. So wohnt der Räuber Hotzenplotz beispielsweise in einem Haus, das aus Kleidungsstücken zusammengenäht wurde, die Wiesbadener gespendet haben.

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Sensor Magazin Juli / August 2015

Der Weg entsteht beim Gehen

Susanne Müller und Wolfgang Vielsack wollen die „Burgfestspiele Wiesbaden“ etablieren - als feste Größe mit Anziehungskraft über die Stadt hinaus Eine Idee allein reicht nicht aus. Man muss den Weg auch gehen. Mit dieser Intention sind wir vor zehn Jahren angetreten und haben ein altes Arbeiterhaus in der Oberen Webergasse übernommen. Dass daraus irgendwann mal ein Theater werden würde, hat zu Beginn niemand gedacht. Aber wir waren wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort und fingen einfach an.
(…) Nachdem wir zwei Jahre im ehemaligen Rotlichtviertel Sommertheater gespielt hatten, stand die Baulücke in der Kleinen Schwalbacher Straße nach dem Umzug des Wiesbadener Kuriers leider nicht mehr zur Verfügung. Die Burg Sonnenberg bot uns als neuer Spielort ideale Voraussetzungen. Auch hier war es unser Ziel, „die vierte Wand zu öffnen“ und die Zuschauer an der Inszenierung teilhaben zu lassen. (…) Aus Mangel an Zuschüssen wurde das Bühnenbild vom Intendanten und ehrenamtlichen Helfern selbst entworfen und gebaut. Die Baufirma Stenzel stellte Arbeiter zur Verfügung, um eine Tribüne aufzubauen, so dass ein ansehnliches Ambiente entstand. (…) Doch um neben der künstlerischen Herausforderung ein Theaterprogramm zu planen, waren auch ganz andere Fähigkeiten gefragt. Ein komplettes Marketing und der Vertrieb mussten auf die Beine gestellt werden. Dazu kamen etwa 25 freiwillige Helfer für Einlass und Theke, und schon war eine schlagkräftige Truppe beisammen. (…)Viele hatten uns gewarnt und meinten, die Wiesbadener würden nicht nach Sonnenberg zum Freilichttheater kommen. Aber sie sind gekommen, so dass die Burg jedem Abend voll besucht war. (…) Unsere Vision für die nächsten Jahre ist, die Burgfestspiele Wiesbaden so bekannt zu machen wie die Burgfestspiele in Bad Vilbel. Auf diesem Weg sind wir gut unterwegs. Wir sind der Meinung, dass sowohl wir – das kuenstlerhaus43 mit unserem Theater – als auch die Burg Sonnenberg als Festspielort ein großes Potenzial für Besucher aus und von Wiesbaden haben. Von dieser romantischen Kulisse wissen die wenigsten in Wiesbaden, und im Rest des Rhein-Main-Gebiets schon gar nicht. (…) In diesem Jahr wurde unser Festspielprogramm auf drei Wochen erweitert: (…) „Räuber Hotzenplotz“ (…), den „Sommernachtstraum“ (…) und den „Diener zweier Herren“ (…) .Inspiration, unsere Leidenschaft, Kunst und Theater ist unsere Berufung (…) -Familienunternehmen

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Wiesbadener Kurier 26.03.2015 von Julia Anderton

Sommerlust und Radau-Räuber
Ohne Moos nix los. Diese Erfahrung lastet schwer auf Zettels (Wolfgang Vielsack) Schultern, als er frustriert vor sich hin sinniert und obendrein noch von einem großkotzigen Wirtschaftsboss verhöhnt wird. Willkommen in der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre! (…) Die Alltagsflucht des brotlosen Schauspielers, der sich in eine Welt ohne Last, aber voller Lust träumt, ist die Ausgangssituation für die neue Produktion „Sommernachtstraum“ - Premiere am 25. Juli - der Burgfestspiele Sonnenberg, veranstaltet vom kuenstlerhaus43. (…) Seit sechs Wochen probt das Ensemble in der Walkmühle, bevor es in den nächsten Tagen auf die Freiluftbühne in der Sonnenberger Burg geht. Die Abgeschiedenheit in der Walkmühle zum Einstudieren war der Regisseurin Uta Kindermann wichtig: „Es ist eine Komödie, aber auch ein Stück, in dem es um Liebe und Sex geht. Da ist ein intimer Rahmen wichtig.“ (…) die Stimmung während der Probe ist gelöst und die Szenen sitzen (…) Vier Wochen arbeitet Wolfgang Vielsack (der praktischerweise in einem früheren Leben Bauzeichner war) mit fleißigen Helfern daran, die Kostüme stammen von Susanne Müller, die auch fürs Marketing zuständig ist. (…) Und als ob der Balance-Akt nicht schon herausfordernd genug wäre, wird in der Walkmühle seit zwei Wochen zusätzlich an einer zweiten Produktion für die Burgfestspiele geprobt: „Der Räuber Hotzenplotz“ (…) Patrick Twinem ist der einzige Schaupieler, der in beiden Inszenierungen zu sehen ist: in „Hotzenplotz“ als Radau-Räuber mit Herz, im „Sommernachtstraum“ als Helena, Squenz und Elfe Spinnweb. Welcher Part gefällt ihm am besten? „Helena“, lautet die überraschende Antwort. „Eine Frau zu spielen, macht Spaß.“

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Wiesbadener Kurier 26.03.2015 von Julia Anderton

„Sommerfestspiele des kuenstlerhaus43 in Sonnenberg - Sommertraum mit Männern“

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Spielzeit 2014

Und täglich grüßt der Wunschfisch
2. Dezember 2014 Wiesbadener Kurier Premierenkritik von Julia Anderton

[…] Ein großer Spaß für die ganze Familie, der trotz Kalauern und Slapstick-Einlagen seinen märchenhaften Zauber beibehält und zeigt, wie Theater mit sparsamen Mitteln dank ausgeprägter Spielfreude und Originalität gelingen kann. […] dass die typischen Beziehungsquerelen eben auch nicht vor Grimmschen Märchenfiguren haltmachen, zeigt die Inszenierung auf ebenso vergnügliche wie entlarvende Weise. […] Dabei ist dem Team um […] Uta Kindermann das Kunststück gelungen, zeitgleich den kleinen Besuchern ordentlich etwas zu lachen und den Großen zu schmunzeln zu bieten, ohne dass es je bemüht oder peinlich wirkt. Im Gegenteil, die vergnügliche Dreiviertelstunde sprüht vor Witz, schlägt jedoch auch leise Töne an. […] Eva-Maria Damasko stellt diese Vielschichtigkeit absolut glaubwürdig dar, Wolfgang Vielsack steht ihr nicht minder authentisch zur Seite. […] Mehr...


Casanova ruht im Dessert
21. Oktober 2014 Wiesbadener Kurier von Ingeborg Todt

[…]  witzig-frivole Produktion des „kuenstlerhaus43“ wurde zum 25. Mal in der glamourösen Kulisse des „Schwarzen Bock“ aufgeführt – frischer und lebendiger denn je.
Von der ersten Stunde an bis heute gibt Ulrich Cyran einen Casanova, wie man sich ihn vorstellt. Der Schauspieler mit der aristokratischen Nase und dem scharf geschnitten Profil darf sich nach Herzenslust ausleben – zum Vergnügen des Publikums, das Teil des Spieles ist. Eva Maria Damasko ist die verführerische junge Gräfin Bonafede, es wird gesungen, getanzt und aus dem Stegreif improvisiert, wie in der Commedia dell‘Arte. […] Hotelportier Gustav (Wolfgang Vielsack in der Uniform eines Empfangschefs des Hauses) begrüßt vor dem Eingang der Bäderabteilung des Grandhotels. […] Ein elegant komponiertes Menü, wird zwischen den einzelnen Akten serviert […]

Mit vielen neuen Gags, die in die Aufführung eingearbeitet wurden, macht es auch Vergnügen, sich das Spiel des Ensembles des „kuenstlerhaus43“ ein zweites Mal anzuschauen. Köstlich der Charles-Aznavour-Song „Du lässt Dich geh’n“ aus dem Munde Casanovas, von Annegret Cratz auf dem Akkordeon begleitet. Mehr...

Das Seelenhaus
13. September 2014 Wiesbadener Kurier von Julia Anderton

Hannah Kent stellt im kuenstlerhaus43 ihren Roman vor […] Die isländische Kälte im Tausch gegen die australische Sommerhitze – und das auch noch freiwillig?
Hannah Kent hat es getan: Mit 17 Jahren nahm die Australierin an einem Austauschprogramm teil und gab als Wunschziele Schweden, Island und die Schweiz an. „Weil ich noch nie Schnee gesehen hatte.“ Der Zuschlag fiel für Island, und obwohl sie kaum ein Wort der fremden Sprache verstand und ihr die Minusgrade sehr zu schaffen machten, war Hannah Kent von ihrem Zuhause auf Zeit fasziniert. […]
Die Abschlussarbeit mauserte sich zum Roman „Das Seelenhaus“, für den sie den „Writing Australia Unpublished Manuscript Award“ gewann. Er stürmte in Australien, England und den USA die Bestsellerlisten, die Filmrechte hat sich Gary Ross gesichert, der bereits „Die Tribute von Panem“ verfilmt hat. Mehr...


1500 kamen zu den ersten Burgfestspielen nach Sonnenberg
06. August 2014 Wiesbadener Kurier von Volker Milch

Susanne Müller und Wolfgang Vielsack, verantwortlich für die ersten „Burgfestspiele“ in Sonnenberg, sind mehr als zufrieden mit dem Publikumsinteresse an Carlo Goldonis Komödie „Der Diener zweier Herren“. Insgesamt rund 1500 Zuschauer […] kamen zu den sechs Vorstellungen […] in den Burggarten […] Auch die Tatsache, dass die Premiere wegen Regens in den Kaisersaal verlegt werden musste, habe die Stimmung nicht nachhaltig getrübt.
[…] Begeistert ist das Duo […] von der Unterstützung durch die Sonnenberger und durch viele ehrenamtliche Helfer. […] Im nächsten Jahr sollen […] auf jeden Fall wieder Burgfestspiele stattfinden. Neben der Goldoni-Wiederaufnahme soll der Räuber Hotzenplotz sein Unwesen in der Ruine treiben. „Das dritte Stück steht noch in den Sternen“, sagt Susanne Müller.

[…] Die letzten Proben hat die Regieassistentin Uta Kindermann übernommen. Ihre Arbeit war für Wolfgang Vielsack „wie zwei Wochen Sonne vor der Weinlese“. Uta Kindermann selbst zeigt sich im Gespräch begeistert von der Motivation des Ensembles: „Das hat ungeheuer Spaß gemacht.“ Mehr...

Mit Motorroller und 50er/60er-Jahre-Kostüm: Burgfestspiele laden heute zur Fotoaktion
11. Juli 2014 Sensor Magazin

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Vergnügliche Verwechslungen
Juni Ausgabe 2014 Sensor Magazin Wiesbaden von Sabine Eyert-Kobler

„Wiesbaden braucht ein Freilichttheater“, Sechs Tage „Burgfestspiele“ sollen in diesem Sommer erst der Anfang sein. […] Wolfgang Vielsack […] Der Schauspieler und Mitgründer des Theaterhauses „kuenstlerhaus43“ in der Oberen Webergasse schwärmt von der zukünftigen Spielstätte. „Der Burggarten bietet sich hierfür in idealerweise an. Wir möchten die Schauspielkunst an diesem geschichtsträchtigen Ort etablieren und in spätestens zehn Jahren dort sein, wo Bad Vilbel heute ist,“ schildert der erfahrene Theatermann seine Vision. Nach dem „Kick Off“ mit sechs Vorstellungen (29. Juli bis 3. August) in diesem Jahr soll in den kommenden Jahren jeweils drei Wochen Sommertheater stattfinden.
Das Publikum darf eine ganz besondere Inszenierung eines bekannten Werkes erwarten. […] Neben einem Kaufmann namens Gerich – in Anspielung an den OB – wird es weitere Analogien zu bekannten Persönlichkeiten und Unternehmen der Stadt geben. […] Garant für den Erfolg des ehrgeizigen und ein Zugpferd ist ganz sicher Nick Benjamin. Der einstige Wirt der Wiesbadener Kultkneipe „Schachtel“ […] gefragter Sprecher, Bühnenkünstler, Comedian. „Die Burgfestspiele stellen für mich eine ganz besondere Herausforderung dar […] die Rolle des schlitzohrigen, leicht trotteligen Truffaldino passt einfach super“, erklärt der Hauptdarsteller schmunzelnd. Mehr...

Die Burg spielt bei Goldoni mit
04. Juni 2014 Wiesbadener Kurier von Viola Bolduan

„Diener zweier Herren“ in Sonnenberg […] Eine Burg wünscht sich nichts sehnlicher, als Kulisse zu sein.[…] In diesem Sommer, so Wolfgang Vielsack […] Leiter des kuensterhaus43 […] gibt es die ersten Burgfestspiele Wiesbaden-Sonnenberg. […] Die „geile Burg“ hat zwar selbst schon was Theatralisches, dennoch muss der Platz „wachgeküsst“ werden. Und dieser Kuss kostet Geld. Die Stadt hat keins dafür, […] also wird jetzt der Zuschuss, der eigentlich dem kuenstlerhaus43 gilt, fürs […] verwendet, und für „die Kosten von 40-50.000 Euro tragen wir das Risiko“. Vielsack wirbt: „Wer uns Geld geben möchte – wir sind offen.“ […] Die Eintrittspreise liegen zwischen 14 und 29 Euro. Mehr...

kuenstlerhaus43 plant Burgfestspiele
19. Februar 2014, Wiesbadener Kurier

Sonnenberg wird um ein kulturelles Ereignis bereichert: die Burgfestspiele! Mehr...

Spielzeit 2013
Auf Umwegen in die Webergasse
26. Dezember 2013 Wiesbadener Kurier von Anja Baumgart-Pietsch

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Clowns bringen Freude ins Seniorenheim
12. November 2013

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Uraufführung von „Warten auf Gotôd“
9.November 2013 Wiesbadener Kurier von Anja Baumgart-Pietsch

Die Dialoge nehmen sich ähnlich absurd aus, wie die von Samuel Beckett […] aber irgendwie sind Martin und Oliver doch menschlichere Figuren, die den Zuschauern gar nicht so unnahbar erscheinen. Auch wenn sie wirklich nicht so genau wissen, worauf sie warten, was sie erhoffen und welche Bedürfnisse es denn sind, die sie gerne erfüllt sähen. Auf die kleine, intime Bühne […] passt „Warten auf Gotôd“ ausgezeichnet, denn hier ist ja das ganze Haus der Spielort, die Zuschauer bilden eine Art lebende Kulisse und sogar die Geräusche der Straße, Hupen, Musik, Stimmen der Passanten, wirken wie abgestimmt auf das merkwürdige Geschehen. […] Man konzipierte die Welturaufführung des Autors „Michael P. Goldmann“ – Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind durchaus beabsichtigt. […] Die Schauspieler Wolfgang Vielsack und Patrick Twinem loten […] das ganze Gefühlsspektrum von quälend begriffsstutzig bis erleichternd komisch aus. […] Die Bühne dehnt sich durch das ganze Haus, wo Axel Ghane Basiri in der Rolle des „Samuel“ wortlos die Karten überreicht und Ariane Klüpfel in ihrer weibliche Power-Rolle „Abigail“, die Männer für ihre Zwecke nutzt.

Die Regisseurin Christa Leiffheidt beschreitet hier den schmalen Grat zwischen Ernst und Ironie, führt die Figuren aber nicht vor, sondern lässt sie agieren. Da macht die Aufführung zu einem wirklich außergewöhnlichen
Abend, wie man ihn in der Oberen Webergasse 43 gewohnt ist. Mehr...

Wie findet man das Glück?
DIE ZEHN FRAGEN Wolfgang Vielsack über Herrmann Hesses Gärtner, i-Phone-Spiele und das kuenstlerhaus43
29. Oktober 2013 Wiesbadener Kurier von Birgitta Lamparth

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Mein erstes Mal
27. August 2013 Wiesbadener Kurier von Anja Baumgart-Pietsch

[…] Workshop im Rahmen der Improwochen in der kleinen Bühne in der Oberen Webergasse […] leitet der Schauspieler Enno Kalisch […] Es heißt lernen, ebenso wie beim Impro-Sprechtheater spontan ein Lied zu singen, also uns nicht nur Worte, sondern auch Töne einfallen zu lassen. Und das kann man üben […] - dazu gibt’s Handwerkszeug, […] Wir alle sind mehr oder weniger gehemmt, denn Singen vor Publikum ist etwas sehr Intimes, wie auch Wolfgang Vielsack weiß. Er ist der Chef des kuenstlerhaus43, hat mit Enno Kalisch schon öfter zusammengearbeitet und freut sich immer über namhafte Gastdozenten in seinem Haus, wo sonst literarisches Dinnertheater, Impro-Matches, Musikalisches und noch viel mehr über die Bühne geht. […] Vier Männer, fünf Frauen und ich haben den Workshop „Improvisierte Songs“ im kuenstlerhaus43 gebucht, und vor dem Singen heißt es erst einmal Einsingen, locker werden, Stimme ölen.

Der kleine Prinz und die 7 Todünden
22. April 2013, Wiesbadener Tagblatt von Marianne Kreikenbom

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Spielzeit 2012
In den Betten schöner Frauen
08. Oktober 2012, Wiesbadener Kurier
Ein Esslöffel Leben im ehemaligen Rotlichtviertel
21. Juni 2012, Kulturkurier

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Ein Esslöffel Leben
21. Juni 2012, Musikportal Regiomusik
Spielzeit 2011
Blutspuren im Hotel
Dez/ Jan 2012, Hessische Wirtschaftszeitung der IHK

Der Zuschauer ist Teil der Aktion. Sprechtheater, Musik, und Performance fließen ineinander. ... Die turbulente Handlung findet im gesamten Hotel statt und führt die Gäste in Bereiche, die ihnen im Regelfall verschlossen bleiben. Dies sorgt für Überraschungen und zusätzlichen Nervenkitzel....mehr...

Quelle ewiger Jugend
4. Oktober 2011, Wiesbadener Tagblatt - von Brigitta Lamparth

Der Tod steht ihm gut [...] als neuer Besitzer begrüßt der geheimnisvolle Reisende, die mit einem blauen Lebenselexiert aus dem Reagenzglas versorten Zuschauer [...] Edgar Wallace hätte seine Freude daran gehabt [...] Die goldene Schildkröte als Tempomat des Lebens [...] baumelt am Handgelenk [...] Graf Dracul, seine somnambule Braut und sein beflissener Advokat Horst Christian Stillmann, das Guru-Gespann des Club Nosterra als wunderbar karikierte Butterfahrt [...] Das Trio preist Ingredenzien der Unsterblichkeit an. […]
Weder im kuenstlerhaus43 noch im Schwarzen Bock gibt es ein einzelne Bühne oder werden Bühnenbilder bewegt - stattdessen zieht das kulinarisch verwöhnte Publikum, wie immer auch Teil der Handlung, durch das Haus und verändert dadurch selbst den Blickwinkel. Gerade im Hotel entdeckt man dabei Räume, die man sonst nicht sehen würde. [...] Die Gäste erwartet eine furiose Pointe [...] im Labor des Dr. Frankenstein [...] Ulrich Cyran brilliert hier quasimodomäßig [...] Und der Küchenchef: vier Gänge zu den vier Elementen - von denen vor allem die "Luft" - grandios gelungen ist [...] Ein schön-schräger etwas anderer Theaterabend also... mehr...

Dracula & die heißen Quellen
24. September 2011, Wiesbadener Tagblatt - Brigitta Lamparth

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Ewig jung bleiben im Club Nosterra
15. September 2011, Wiesbadener Kurier - Nicola Böhme

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Shakespeare im Bordell
24. Juni 2011, Frankfurter Rundschau

„Der Ort war einst Schauplatz eines Verbrechens, […]seit Anfang 2007 klafft dort eine Baulücke – und die ist nun wieder Schauplatz von Sex and Crime. Das kuenstlerhaus43 spielt dort während des Eswe-Theatersommers Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“, bringt also alle 37 Theaterstücke in 90 Minuten auf die Freilichtbühne. […] Für die drei Schauspieler Ulrich Cyran, Stephan Bieker und Wolfgang Vielsack sowie den Pianisten Michael Bibo bedeutet es eine Herausforderung, zwischen Baugerüsten zu spielen, die sie aber souverän meistern. […]So rappen die drei sich zum großen Vergnügen des Publikums durch „Othello“ und wechseln rasant die Rollen und Kostüme oder – wie Bieker – auch mal vom schottischen Englisch ins Bayerische.“ mehr ...

Komödie auf der Baustelle
23.06.2011 Wiesbadener Kurier

„Drei Helden in Strumpfhosen sind die Stars des Abends. Sie wollen, so lautet der Plan, „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ […] aufführen. […]Wolfgang Vielsack, Ulrich Cyran und Stephan Bieker […]spielen nicht nur mit Hamlet, Othello oder Romeo und Julia […]sondern auch mit dem begeisterten Publikum, das sich […] vor Lachen biegt. […]Musikalisch zuverlässig von Michael Bibo auf der oberen Gerüstetage unterstützt, entfaltet sich vor dem Auditorium über zwei Stunden lang ein furioses Panoptikum.“ mehr...

Der Komödiant blitzt immer durch
Wiesbadener Kurier 8. Juni 2011

... Wiesbadener Theater- und Fernsehschauspieler, den junge Action-Soap-Fans als chaotisch-komischen Bruder Gladius aus der RTL-Serie "Lasko - die Faust Gottes" kennen, andere aus seinen "Tatort"- und "Cobra 11"-Rollen ... Bieker und Cyran scheinen eine ideale Besetzung: der 1,61 Meter große Bieker, dessen komödiantisches Talent in (fast) jeder Lebenslage durchblitzt, der aber angeblich am liebsten Hamlet spielen würde, und der 1,81 Meter große Cyran, der gern für Intellektuellen-Rollen gebucht wird, aber von sich behauptet: "Ich bin im Grunde Komiker, sehe nur nicht so aus." Gut ergänzt wird das Trio vom "vernuenftigen" Wolfgang Vielsack. Er nennt Bieker und Cyran "zwei nicht zu kontrollierende Vulkane", und alle drei sind sich einig: "Bei dieser Aussage haben Stück und Realität Überschneidungen." mehr ...

Shakespeare im Freudenhaus
Vivart Juni 2011

„Die Kleine Schwalbacher Straße […] hat sich […] zu einer feinen Adresse gemausert. Nur da, wo das Haus mit der berüchtigten Nr. 10 stand, klaff bis heute eine Baulücke. Das wird sich bald ändern – und zwar mit dem ESWE-Theatersommer und einer Shakespear’schen Kultkomödie. […] Premiere ist am 22. Juni und geboten wird nicht ein bestimmtes Werk […] – sondern gleich Shakespeares sämtliche Werke, leicht gekürzt. […] Für dieses außergewöhnliche Theaterprojekt […] konnten drei brillante Darsteller gewonnen werden: Ulrich Cyran, […] Stephan Bieker, […]und Wolfgang Vielsack […]. Musikalisch begleitet wird das Trio vom […] Pianisten Michael Bibo. […] Die Besucher und Besucherinnen können sich auf eine echte Kult-Komödie freuen.“ mehr...

Shakespeare in der Gasse
27. Mai 2011, Wiesbadener Kurier

Noch ist der Eingang von der Kirchgasse in die Kleine Schwalbacher Straße eng und […] nicht gerade attraktiv. Aber das soll sich in Kürze ändern […]. Unter einem circa acht Meter hohen Stahlgerüst, wird das kuenstlerhaus43 […] alle 37 Werke in einem Stück präsentieren: „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“. […] Nun also kommt Shakespeare, der vor seinem Aufstieg zum großen Dichter den Menschen auf der Gass auf die Gosch geguckt hat […]. Immerhin 190 Menschen werden im Freien, aber überdacht, Platz finden. mehr...

Suche nach dem eigenen Weg
7. Mai 2011, Wiesbadener Tagblatt

[…] Unterschiedlicher könnten die künstlerischen Werke der acht Frauen nicht sein. […] Und doch schaffen sie es, ihre Werke in einer eindrucksvollen Ausstellung zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Zum dritten Mal stellen acht Künstlerinnen gemeinsam in Wiesbaden aus: Das kuenstlerhaus43 in der Oberen Webergasse verwandeln sie einmal im Jahr in eine bemerkenswerte Galerie. Die Räume, in denen Theater gespielt wird, nehmen ihre Malerei, ihre Fotografien und Skulpturen auf […]. mehr...

Brücke zwischen den Menschen
2. Mai 2011, Wiesbadener Kurier

Die Veranstalter haben die unscheinbare Grünfläche an der Ecke Obere Webergasse/Coulinstraße […] mächtig herausgeputzt […] und die Gruppe Kaani sorgt mit afrikanischen Rhythmen dafür, dass […] Gäste und Passanten beschwingt mitgehen. Damit ist auf kleinstem Raum schon viel von dem erreicht was der Vereine KiB (Kultur im Berkirchenviertel) […] erreichen möchte. […] „Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen den Menschen […]“, beschreibt Wolfgang Vielsack vom kuenstlerhaus43 […] die Intention. „Kultur heißt doch, dass Menschen sich begegnen […]“. mehr...

Spielzeit 2010
Casanova eine gefeierte Premiere – Melancholischer Verführer
28. September 2010, Wiesbadener Tagblatt

Das „kuenstlerhaus43“ widmet Casanova eine bei der Premiere gefeierte Hommage […] eine höchst unterhaltsame, komische, melancholische, sinnlich bis frivole und kulinarisch köstliche Verbindung zwischen einem äußerst kreativen freien Theater in Wiesbaden und einer Institution in Sachen Hotellerie. […] Der Nachtportier (Wolfgang Vielsack) führt die Gäste beim Spaziergang durch das Liebesleben des großen Verführers […] so ein bisschen wie bei einer Hochzeitsgesellschaft ziehen die Gäste nach bewährter „kuenstlerhaus“-Erfindung […] durch das ganze, wunderbar atmosphärische Haus – das sich eine bessere Werbung gar nicht wünschen kann – sicher kaum einer, der am Schluss nicht das Paar beneidet, das den Preis einer Verlosaktion gewinnt: Eine Nacht hier.
 
Der Schauspieler Ulrich Cyran, schon von früheren Produktionen des Künstlerhauses in bester Erinnerung, wird ihm an diesem Abend ein janusköpfiges Gesicht verleihen: Hier der glamouröse, durchaus verspielte Verführer, dort der düstere Melancholiker. Ihm zur Seite ein höchst kokette Nonne (Thordis Howe), bei der zutrifft, was auf den Kamasutra-Karten für das Gewinnspiel steht: „Auch die schönste Frau ist an den Füßen zuende". Sie bringt sehr kokett Liebeslieder von Marlene Dietrich und läss sich von Giacomo auch mal mit der Gerte durch den Speisesaal treiben. […]
 
Zum Gelingen des ganzheitlichen sinnlichen Abends zählt auch ein Vier-Gänge-Liebesmenü, mit aphrodisischen Zutaten versteht sich… mehr...

Ein ganz besonderes Theater
25. September 2010, Wiesbadener Tagblatt

Seit fünf Jahren  wird hier eine besondere Form des Theaters geboten. (…) „Wir haben uns immer wieder von diesem Haus inspirieren lassen“, sagt Wolfgang Vielsack. Der Schauspieler ist Hausherr und hat gemeinsam mit seiner Frau Susanne Müller dem alten Haus neues Leben eingehaucht. Susanne Müller, die Medienwirtschaft studiert hat, entwirft die gesamten, sehr markant gestalteten Programmhefte. (…) mit dem Besitzer, Reinhard Faust von Hofgut Adamstal, wurde man schnell einig. „Ohne sein Wohlwollen und Mäzenatentum gäbe es das kuenstlerhaus43 nicht“, sagt der ausgebildete Schauspieler. (…) die erste Produktion sollte Romeo und Julia werden (…) zu Gast bei Freunden (…) und ist nach wie vor ein Renner (…) Das Stück wurde immer weiter geschrieben während wir spielen (…) „So was habe ich in Berlin erwartet, aber nicht in Wiesbaden.“ mehr...
 

Humor ein Grundsaft des Körpers
23. August 2010, Wiesbadener Tagblatt

Akademie für Ältere (…) Kabarettist Arno Hermer als Moderator einer Gesprächsrunde über die Bedeutung des Humors eröffnet von (…) Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller. Zwecks Warm-up für die Lachmuskeln ging Dr. Hugo Schnipsel alias Wolfgang Vielsack von Dr. mad. Clown e.V. durch die Reihen auf „Chefvisite“ und versprach Schnellbehandlung. (…) Internisten Dr. med. Bernd Ditter und Lachtherapeutin Gudula Steiner-Junker (…) Sie suchen Antworten auf die Frage, was Humor sei. „Auf alle Fälle nichts Intellektuelles“, (…) Wenn Wolfgang Vielsack zu Auftritten ins Krankenhaus gehe, wisse er vorher nie, was ihn erwarte. In der Regel genüge die rote Clownnase, um die Leute zum Lachen zu bringen. Sie ist die kleinstmögliche Maske mit der größtmöglichen Wirkung, nicht nur aufs Lachen, sondern auch aufs Vertrauen. Setze er die Nase auf und schlüpfe in die Rolle des Clowns, erzählten ihm die Menschen ohne Scheu, was sie bewegt. Humor, so das Resümee, ist ein genauso unerklärliches und wunderbares Phänomen wie die Liebe. mehr...
Ein Abend der Verführung
27.Juli 2010, Rhein-Main-Presse

Er gilt als der größte Verführer der Weltgeschichte: Giacomo Casanova. (…) Eine Rolle, die Ulrich Cyran gerne übernommen hat: „Casanova ist auch eine spannende Projektionsfigur - bei der man sich fragt: Wie viel Casanova steckt eigentlich in mir?“ (…) Und wo könnte man ihm besser ein Denkmal setzen, als im ältesten Grandhotel Deutschlands - dem bereits 1498 gegründeten Schwarzen Bock (…) kein typisches Dinner-Theater, sondern eine poetisch-sinnliche Ebene (…) Appetit freilich sollte man bei dem Casanova-Abend im Schwarzen Bock schon mitbringen: Es wird ein Vier-Gang-Menü geben, was auf die Zeit und das Thema abgestimmt wird - ein Aphrodisiakum ist dabei nicht ausgeschlossen (…) Die Gäste sollen die Gelegenheit haben, verschiedene Blickwinkel im Hotel und aus dem Hotel heraus kennenzulernen“, verrät Wolfgang Vielsack. (…) Es geht um die Frage: „Wie verführe ich eine Frau - und wie werde ich sie wieder los?“ (…) Man wolle „ganzheitlich verführen“ - mit Spiel, Literatur, feinem Essen, Bewegung und Musik. (…)  Annegret Cratz an wird dazu Klavier und Akkordeon beisteuern. mehr...

PREMIERE Gelungene "Dreigroschenoper" an der Oranienschule
4. Juni 2010, Wiesbadener Tagblatt

Diesem anspruchsvollen Werk widmeten sich in drei Aufführungen Theatergruppe samt Orchester der Oranienschule, unterstützt durch den Profi-Schauspieler Wolfgang Vielsack vom „kuenstlerhaus43". Kein leichtes Unterfangen, aber gelungen ... Darstellerisch und musikalisch gleichermaßen anspruchsvoll, stellten sich die 16 jungen Schauspieler der Herausforderung. Dazu bewiesen sie den Mut, solistisch zu singen. Und sie adaptierten das Stück behutsam auf aktuelle Themen und Orte. ... Großartig, wie diese Jugendlichen das verstanden haben, sich, wie es im Programmheft heißt, „an dem Bühnenstück gerieben und ihm ihren eigenen Stempel aufgedrückt haben"..... Hut' ab vor „M.U.T - Musik und Theater", wie die sich offiziell nennt. mehr...

Spielzeit 2009
Vom Knabenchor bis Hip-Hop - Das kuenstlerhaus43 engagiert sich im Viertel
2. Juli 2009, Wiesbadener Tagblatt
Wie viel Dorf braucht eine Stadt (…) das Motto des Abends. (…) Der Rahmen ist derselbe: Heimatklänge unterschiedlichster Couleur stellen sich gegenseitig vor, dazu gesponsertes Essen: Schmorgurkeneintopf kontra Gazpacho und so eingestimmt soll eine Diskussion in Gang kommen. (…) Der Eintritt ist frei, Wiederholungstäter und Neugierige sind herzlich willkommen.
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Interaktiver Faust endet in der Gaskammer
22.06.2009, Wiesbadener Tagblatt
Dr. Heinrich Faust hat (…) kein Interesse an gesellschaftlichen Ereignissen. (…) Wir schreiben das Jahr 1929 befinden uns in der Oberen Webergasse 43 und treffen auf eine illustre Gesellschaft aus Bürgerlichen und deren Personal. (…) wieder einmal ist dem Team vom ‚kuenstlerhaus43‘ eine besondere Form des interaktiven Theaters gelungen. (…) Dafür sorgt Sophie Eisenhof, eine Schauspielerin, die sich in eine teuflische Verführerin verwandelt und Fausts Weg in den Untergang bestimmt. (…) Möglich ist das nur mit einem ausgesprochen präsenten Ensemble (…) Gottfried Herbe, ein langjähriges Mitglied des Wiesbadener Staatstheaters (…) gelingt es Fausts mehrfache Wandlungen plastisch und erlebnisreich zu vermitteln…
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Wachgeküsst wie Dornröschen
15. Mai 2009, Wiesbadener Tagblatt
ORTSBESICHTIGUNG Zimmertheater und mehr- das kuenstlerhaus43 in der Webergasse
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Clownerie in Wiesbaden
7. Mai 2009, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Clownsein ist, sich in absurde Situationen zu begeben, sich nicht lösbaren und peinlichen Aufgaben zu stellen und bereit zu sein, in ihnen zu scheitern", verkündet Vielsack eine der zahlreichen Lehrsätze an diesem Work–shop-Wochenende. (…) Angeboten wird der Kursus von der Volkshochschule Wiesbaden in Zusammenarbeit mit dem Verein Dr. mad Clown e.V. (…) Wolfgang Vielsack muss es wissen, er kann auf langjährige Berufserfahrung zu–rückgreifen. Der gelernte Schauspieler ar–beitet schon fast zehn Jahre als Clownarzt in Kinderkrankenhäusern und Seniorenheimen.(...) „Manchmal ist es knochenharte Arbeit, Menschen zum Lachen zu bringen, und man spielt mit einem Kloß im Hals“ (…) Gleichgültig, ob Sozialpädagogin, Heil–praktikerin, Hotelfachmann oder Rentnerin - die Seminarteilnehmer im Alter zwischen 30 und 66 Jahren sollen die Gefühle jeder Figur extrem ausleben.(…) „Es muss immer der Clown in der Partnerarbeit gewinnen, der vom Publikum die meiste Sympathie bekommt." Mehr…
Stadtsalon im kuenstlerhaus43 - Ein neues Format
24. März 2009, Wiesbadener Tagblatt

Pommes rot-weiß, der marokkanische Gemüsehändler nebenan, ein Spieleabend mit der Familie oder ein Spaziergang durch die Innenstadt – Heimat ist nicht für jeden gleich. (…) Was Heimat bedeutet, wie und wo man sich zuhause fühlt, thematisiert (…) der erste Wiesbadener Stadtsalon in der Oberen Webergasse. (…) orientalischer Bauchtanz folgt auf Lieder von Schumann – erst singt ein Jude, anschließend ein Türke. Dazu stehen kulinarische Häppchen mit türkischer und deutscher Heimat auf dem Tisch. Wolfgang Vielsack, Schauspieler und Leiter des kuenstlerhaus43 bietet dem Stadtsalon in seinem kleinen Theater ein räumliches Zentrum. (…) Beim Stadtsalon geht es um „intelligente Freizeitgestaltung“, so Clemens Altschiller. Die Initiatoren arbeiten ohne Bezahlung. Mehr…
Gespräche jenseits der Parteipolitik
24. März 2009, Wiesbadener Kurier
Identifiziere ich mich mit Wiesbaden? (…) „Viele Bürger benutzen die Stadt zum Wohnen aber wer von ihnen findet in Wiesbaden eine Heimat?“, so Clemens Altschiller, einer der Organisatoren des Stadtsalons. (…) Den Ort des Salons, Obere Webergasse, haben die Initiatoren bewusst gewählt. „Hier verläuft eine Grenze zwischen den sozialen Welten des ehemaligen Kurbezirks und dem alten Volksviertel.“ Erklärt Altschiller. (…) „Wir vermissen eine Form der Öffentlichkeit, die nicht von einer Partei dominiert ist.“ Begründet Wolfgang Vielsack, Schauspieler im kuenstlerhaus43 und Mitwirkender beim Stadtsalon. Mehr…
Spielzeit 2008
Die gute Tat
27. September 2008, Wiesbadener Kurier
...ein Haus des Lachens und der Musik...Geigen um zwei, Oboen um drei, Gesang um vier um fünf und um sechs, Trompeten um sieben sowie Jazz um acht...die Zuschauer können kommen und gehen...Improvisation wird den Charme der Veranstaltung ausmachen...alle Einnahmen kommen den Vereinen Dr. mad Clown e.V. und Clowns ohne Grenzen zu Gute. mehr
Kinderklinik bekommt jetzt regelmäßig Clown-Besuche
Wormser Zeitung
„Eine ganz große Freude“ ist es für den Klinikchef Prof. Dr. Heino Skopnik. ...an jedem Dienstg tollen nun die Clowns mit leichtem chritt und sprühend vor guter Laune von Krankenzimmer zu Krankenzimmer...die persönliche Ansprache eines jeden Kindes ein Muss, zaubern, gemeinsam singen und spielen sind Kann. Aber immer lustig soll es bei den Besuchen zugehen, dafür sind die Mad-Clowns speziell ausgebildet... mehr
Karawane um die Bergkirche
20. Mai 2008, Wiesbadener Kurier
kuenstlerhaus43 verzaubert das Viertel in ein orientalisches Märchenland (…) Orte verändern ihr Gesicht, wenn man Sie zu ungewöhnlichen Zeiten betrachtet (…) die Illusion ist perfekt, erneut eine Veranstaltung sinnlicher Art entworfen, die ihres gleichen sucht. (…) Kerim, ein junger Sänger, der in der Türkei als Superstar gilt (…) mehr
Humor in der Diaspora
20. Mai 2008, Wiesbadener Kurier
Dr. Hugo Schnipsel ist kein gewöhnlicher Arzt. Sein Fachgebiet ist Humorologie und operieren hat bei ihm und seiner Kollegin vor allem etwas mit Singen zu tun. Lesen Sie das Wort „operieren“ also ruhig noch einmal. Hinter dem „Doktor mit dem weißen Kittel und den bunt bemalten Gesichtern stecken Astrid Haag und Wolfgang Vielsack… mehr
Bei den Montagues daheim
Mai 2008, Stuz
Ich erlebe das Stück aus einer neuen Perspektive (…) vierzehn brillante Schauspieler tragen mich mit anderen Gästen durch das Stück, während Romeo (Gregor Müller) und Julia (Ariane Klüpfel) auf der Bühne ganz nach Shakespeare lieben und sterben (…) man lacht, erschrickt, hält den Atem an und ist hautnah dabei und verbleibt trotz aller Tragik mit einem Lächeln auf dem Gesicht… mehr
Ein Klassiker, packend und neu erzählt
21.04.2008, Wiesbadener Tagblatt/ Wiesbadener Kurier
Auch die dritte Wiederaufnahme von „Romeo und Julia“ im Bergkirchenviertel begeistert. (…) Vierzehn Schauspieler und Musiker hauchen der Geschichte Leben ein, indem sie sie in das Jahr 1907 und mitten in die Wiesbadener Innenstadt verlegen. In einem verwinkelten Stadthaus in der Webergasse, treffen die bis dato verfeindeten Clans der reichen und kaisertreuen Capulets und er proletarischen klassenbewussten Familie Montague aufeinander… (…) die Spannung ist zum greifen nah (…) ausgezeichnete Kombination aus Literaturtheater, Improvisation und interaktiver Kunst, die man sich packender kaum vorstellen kann…mehr ...
Lachfalten werden zu Knollennasen
18. Jan. 2008, Wormser Zeitung
Lachen ist nicht nur gesund, sondern hilft auch heilen (...) die Clowndoktoren haben mehr als 100 Jahre Beruferfahrung (...) Prof. Dr. Heino Skopnik begrüßt den Humor im Krankenhaus ausdrücklich... mehr
Leichenschmaus mit Katzen
11. Jan.2008, Wiesbadener Tagblatt
Schon am Eingang begrüßt der überaus freundliche Diener jeden Gast persönlich Sir Wilson (...) begrüßt seine Besucher erstmal per Ansage aus einem uralten Radio, Marke: Hier spricht der Hexer (...) Ein Gang durch den düsteren Hof wo die stumme Dienerin Eleonore wie eine Gestalt aus Frankenstein das Huhn füttert (...) Die neue Produktion ist schön schräg (...) da lässt sich die gute Zeit von Edgar Allen Poe wieder aufleben...mehr
Spielzeit 2007
Goethe wandelt in Wiesbaden
6. Nov. 2007, Wiesbadener Kurier
Da staunten die Passanten auf dem Schlossplatz nicht schlecht. Auf der Treppe des Landtages deklamierte Herr von Goethe alias Wolfgang Vielsack seinen Faust und Musik spielte dazu… mehr
Wiesbadener Kultur-Splitter
06.09.2007, Wiesbadener Wochenblatt
Familienfehden und Bandenkriege waren schon immer Stoff für Romane und Bühnenwerke (...) die Kreativen um den Schauspieler Wolfgang Vielsack lassen es nicht bei einer einfachen Show bewenden (...) Das Publikum ist Teil der Geschichte. Niemand kann voraussagen wo es weitergeht... mehr
Improvisator aus Überzeugung
06. Sept. 2007, Frankfurter Rundschau
Vieles lässt sich nicht so genau vorausplanen. Im Leben nicht und im Theater auch nicht. Diese Erfahrung hat der Schauspieler Wolfgang Vielsack immer wieder gemacht: „Aber wenn man die ersten Schritte macht, dann passieren genau die Dinge, die man braucht... mehr
Charlotte Helmer hat Klaudia von Hülf ermordet
9 Jul. 2007, Wiesbadener Kurier
„Lebenslänglich“ lautet das Motto des letzten Aktes (…) jenem interaktiven Krimi-Spiel (…) Höhepunkt im aktuellen Jahr des Historismus (…) ungefähr so könnte es von 100 Jahren im Kurhaus zugegangen sein (…) mit Rita Thies als Trauzeugin fürs Weltkulturerbe (…) die Hauptfiguren zeigen ihr wahres Gesicht: Helmer liebt tätsächlich seine Schwägerin… mehr
Ein Mordspiel
9. Jul. 2007, Wiesbadener Tagblatt
Mit Frack und Zylinder oder im Kleid mit ausladendem Hut flanieren die Gäste, Tanzkärtchen wurden verteilt und in der Konzertmuschel spielt das königliche Hofquintett. (…) Kulturdezernentin Rita Thies verkündet das Ergebnis: „The murderer is Charlotte Helmer“ (…) Ex-Oberbürgermeister Hildebrand Diehl vollzieht die Trauung… mehr
Krimi und Kaisertreue in einem Film
30. Jun.2007 Wiesbadener Tagblatt
Wer diese Dokumentation sieht, soll sich wünschen, dabei gewesen zu sein. (...) Wiesbadener Autor, Schauspieler und Regiesseur dreht im Auftrag des Kulturamtes einen 30-minütigen Film über das historische Stadtspiel „rien ne va plus“... mehr
Der Kaiser, eine Schwangere und immer noch kein Mörder...
26. Jun. 2007 Rhein-Main Presse
Noch immer tappt die Polizei im Dunkeln. Der Mordfall an der reichen Dame aus der besseren Gesellschaft beschäftigte 1907 die Wiesbadener genauso wie heute 100 Jahre danach. (…) Das Stadtspiel ging nun prunkvoll in die vierte Runde… mehr
Wenn das kuenstlerhaus43 zum Revier wird
5. Jun. 2007 Wiesbadener Kurier
Historiendrama, Gerichts-Show, Dokusoap, alles ist enthalten (…) Das Projekt hat mittlerweile eine Eigendynamik erhalten (…) Die Szenen gestaltet sich immer aufs Neue packend und fantasievoll, die schauspielerischen Leistungen überzeugen ohne jede Einschränkung. (…) Sitzplatzkarten sind vom Preis von 50 Cent zu erhalten… mehr
Attentat im Nizza des Nordens
24. Mai 2007, Wiesbadener Wochenblatt
Seine Majestät „Willem Zwo“ waren höchstselbst neben Kurdirektor Henning Carl Wossidlo auf den Stufen des „schönsten Kurhauses der Welt“ erschienen, sein Volk zu begrüßen (…) Originalkutsche aus dem Jahre 1907 (…) Rauschschwaden, ein Knall auf den Treppenstufen sinkt die Kolonialwaren-Händlerin Claudia von Hülf getroffen nieder… (…) Filmemacher Michael Sommer begleitet das Historienspektakel… mehr
:rien ne va plus – schachmatt im historischen fünfeck
12. Mai 2007, Historismus heute
Am 22. April 2007 sprach Prof. Dr. Kiesow zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dolesky über das Thema „Historismus als logische Konsequenz“. Dabei berichtete Professor Dolesky in der Casinogesellschaft von der sensationellen Möglichkeit von Raum / Zeitverschiebungen, besonders in Wiesbaden. Er prognostizierte, dass am 11. Mai diesen Jahres Menschen aus einer anderen Zeit bei uns auftauchen würden. Sie sollen an diesem Datum zur frühen Nachmittagsstunde gegen 3 Uhr im Bereich des Kurhauses erstmals erscheinen… mehr
Leben im Denkmal
Mai 2007, Vivat
Begeistert spricht er von einem rießigen Potential, das Wiesbaden habe (…) unvorhergesehene Begegnung mit Dolesky (…) sind begeistert und freuen sich über eine derart unkonventionelle Inszenierung in Wiesbaden. „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Gastspiel im Casinosaal. Ein perfekt inszenierter Auftritt und eine grandiose schauspielerische Leistung. Performance-Art at it’s best in the town of FLUXUS… mehr
Das Rätsel um die Fünf
24. Apr. 2007, Wiesbadener Kurier
Volles Haus und gespannte Erwartung im Casinosaal. Prof. Gottfried Kiesow und sein Kollege Günter Dolesky referieren über „Historismus als logische Konsequenz“. (…) Entdeckung einer Schneeflocke mit fünf Ecken (…) da wurden die Zuhörer stutzig und als Prof. Dolesky über „morphische Felder auf den Einfluss der Architektur sprach, hörte manch einer auf mitzuschreiben (…) ein Rätselblatt, um den genauen Ort herauszufinden, an dem das orginelle Stadtspiel fortgesetzt wird. Man darf gespannt sein… mehr
Historismus als logische Konsequenz
21. Apr. 2007 Wiesbadener Kurier
Ein spektakulärer Mordfall (…) Raum-Zeit-Verschiebung (…) “Wir wollen die Wiesbadener dazu bewegen, die Architektur ihrer Stadt mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten”, erklärt Vielsack das Konzept (…) Man kann den ganzen Fall im Internet verfolgen… mehr
Mörderspiel für das Historismus-Jahr
14. Apr.2007,  Rhein-Main Presse
Einen Sommer lang wird das Historische Fünfeck Bühne eines interaktiven Krimis sein (…) Stadtspiel ist Teil der Bewerbung der Stadt als Weltkulturerbe. (…) UNerwartet und an ungewöhnlichen Orten (…) die Protagonisten aus der Vergangenheit (…) Verbrechen kündigen sich nämlich selten an, doch wenn sie geschehen sind, spricht schnell die ganze Stadt darüber (…) Ein Höhepunkt im Jahr des Historismus und der Bewerbung der Stadt als Unesco-Kulturerbe, 100.000 Euro steckt das Kulturamt in den Sommerkrimi… mehr
Keine Angst vor „Misserfolgen“
2. Feb. 2007, Wiesbadener Tagblatt
Kann man wirklich lernen spontan zu sein? „Es gibt da schon verschiedene Techniken“,, betätigt Wolfgang Vielsack (…) Beim Improtheater kommt es weder auf Perfektion, noch auf Schönheit, Leistung oder sonstige Kriterien an. (…) Impro-Theatertechnik z.B. auch an der Volkshochschule (…) Barbara Otte-Haker ist begeistert: „Man trifft immer wieder neue Leute, jeder Abend ist anders“. (…) Rechtsanwalt Markus Reichardt dagegen sieht Impro-Spiel als „nötiges Gegengewicht zu seinem trockenen Job“… mehr
Frischzellenkur für einen Klassiker
1/2007 Visavis
In der Beletage gemeinsam mit den bedeutenden Honoratioren der Stadt (…) Ungewöhnliches Shakespeare-Experiment (…) Gleich das ganze Haus zur Bühne (…) Zeitgenössische Kostüme versetzen die Besucher in die Epoche von Kaiser Wilhelm II. (…) zum gegenseitigen Kennenlernen lädt Kurdirektor Otto Ebmayer – gespielt von Henning Wossidlo, dem echten Kurdirektor der Stadt (…) „Wir reagieren auf das was unsere Gäste mit einbringen“, so Vielsack. Dabei sind schon die komischsten Geschichten passiert. Es darf gelacht werden (…) Das alte Haus als Zeitmaschine (...) niemand weiß wo die nächste Szene stattfindet… mehr
Morbide und gruselige Atmosphäre
29. Jan. 2007, Wiesbadener Kurier
Als Startschuss für die Umbaumaßnahmen in der Kleinen Schwalbacher hat sich die Stadtentwicklungsgesellschaft etwas Besonderes einfallen lassen (…) „Man fühlt sich wie in einen alten Durbridge-Film versetzt“ schwärmt Bürgermeister Helmut Müller (…) In dem improvisierten Stück, lassen die Schauspieler (…) allerlei zwielichtige Gestalten aufmarschieren. (…) „Genau hier wurde damals die Unterwelt-Größe Mustafa Shikane erschossen“, offenbart SEG-Geschäftsführer Andreas Guntrum… mehr
Spielzeit 2006
Von Liebe, Frust und einem Verbrechen
28.11.2006, Wiesbadener Kurier
Ein Mord, drei Verdächtige, zwei Kommissare (…) Interaktiver Bühnenkrimi im Wiesbadener Kurhaus vor rund 140 Gästen in Christian-Zais-Saal (…) Reinerlös zu Gunsten der Aktion „Ihnen leuchtet ein Licht“, es kamen rund 1.000 Euro zusammen! (…) Eine Gute Prise Lokalkoloriet, absurd-reale Ereignisse, Banales und Menschliches – spontan und wortgewandt… mehr
„Super-Nannys“ im richtigen Leben
27. Okt. 2006, Allgemeine Zeitung
Diakonie und Familien- und Jugendhilfezentrum feiern (…) Auch Spaß soll sein und das Motto der Show war nicht schwer zu finden: Zum Thema Erziehung entwickelte das spontane Duo (…) noch nie gesehene Stücke (…) Als kleiner Sohn versteckt Vielsack schüchtern etwas in der Hand (…) und fragt: „Was hat der Sohn in der Hand?“ (…) und dann wandelt sich der kleine Sohn in einen hilflosen Familienvater, der mit seiner Schildkröte zur Erziehungsberatung geht… mehr
Zum Auftakt ein Sondertarif
30 Juni 2006, Wiesbadener Kurier
Offizielle Einweihung der Tiefgarage (…) Sogar Kaiser Wilhelm war, gespielt von Wolfgang Vielsack, kuenstlerhaus43, ist auf die KäferS-Terrasse gekommen. Er lud Oberbürgermeister Hildebrand Diehl und Züblin Finanzvorstand Hanns-Peter Ohl zur „Sonderfahrt“ im Oldie, Marke Horch ein… mehr
Kurdirektor Ferdinand Hey´l
16.05.2006, Wiesbadener Kurier
Wiesbaden im Mai 1907. Eine Stadt der Gegensätze. (...) Die Familien Capulet und Montague, eigentlich verfeindet, laden zum Freundschaftsfest. Das geht bekanntlich, siehe die Shakespeare-Vorlage in die Hosen. (...) Die Inzenierung ist an das Titanic-Motiv mit dem Upper deck und Lower deck angeleht. (...) Interaktives kulinarisches Theater „Romeo und Julia“ im Bergkirchenviertel feiert gelungene Premiere... mehr
Shakespeare an Bärlauchsüppchen und Spundekäs
15.05.2006, Wiesbadener Kurier
Eine Stadt der Gegensätze (…) große Heiterkeit im Innenhof des „kuenstlerhaus43“ (…) Zu Gast bei Freunden (…) Doch Romeo und Julia haben sich schon gefunden, und so entfaltet sich Shakespeares Tragödie, die beide Gruppen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erleben (...) Die Schauspieler essen mit oder servieren den Wein (…) die Inszenierung an das „Titanic“-Motiv mit Üpper deck“ und „Lower deck“ angelehnt (…) Das Ende im historischen Versmaß...
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Ein Kutschen-Verschlag unterm Bowling Green
15.05.2006, Wiesbadener Tagblatt
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Ein Kaiser und ein Spieler werben für Wiesbaden
14. Mär. 2006, Wiesbadener Kurier
Ein Mann mit weißer Militärjacke, unzähligen Orden, goldenen Epauletten und einer Pickelhaube stolziert mit geschwellter Brust vor dem Messestand auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin (…) „Wir kommen ganz gut bei den Besuchern an“, resümiert  Martin Michel, Marketingleiter von Wiesbaden Marketing… mehr
Der Kaiser in London
Mär. 2006, Wiesbadener Kurier
Wie die Londoner es finden, wenn ihnen plötzlich Kaiser Wilhelm vor einer U-Bahn-Station begegnet, wissen wir nicht (…) Germany Traval Show, eine Tourismusfachtagung (…) 120 Reiseveranstalter und Journalisten auf Einladung der Deutschen Zentrale für Tourismus… mehr
Spielzeit 2005
Mit dem Kaiser durch die Stadt
21.9.2005, Wiesbadener Tagblatt
Mit preußischer Pickelhaube, Uniform und Degen begrüßt der letzte deutsche Kaiser, Wilhelm II, gespielt von Wolfgang Vielsack zur Inszenierung „Vom Kaiserwetter zum Donnerwetter“ (…) Mit Blick auf die Kurhauskollonande beginnt der Kaiser eine Reise in die damalige Zeit (…) mit amüsanten Bemerkungen begeistert er die Besucher und führt geschickt Vergangenheit und Gegenwart zusammen. Auch das Bowling Green und die Tiefgarage bekommen ihr Fett weg (…) „Es ist mittlerweile Trent geworden Persönlichkeiten aus der Geschichte Touristenrundgänge durchführen zu lassen“, so Martin Michel, Marketing-Manager aus Wiesbaden… mehr
Ein Mordtheater im Hotel
Sept. 2005, Wiesbadener Kurier
50 Gäste, eine Leiche und jede Menge Spannung (…) Subito! präsentierte 1. Wiesbadener Kriminacht. Mit Improvisationen dem Täter auf der Spur… mehr
Zum Abgang gibt es Pirouetten
Sommer 2005, Wiesbadener Kurier
Im Stil der Commedia dell’Arte (…) der eingebildete Kranke im Sonnenberger Burggarten (…) Commedia dell’Arte (…) Patrick Twinem spielt Fleurant als Oliver-Hardy-Verschnitt, sein Sohn Thomas (Wolfgang Vielsack) ist ein Kotzbrocken von einem Mann, der sich nur mit seinem Gameboy unterhält und nicht einmal von A nach B denken kann… mehr
Vergangene Jahre
Wer viel über sich weiß, greift nicht zu Drogen
24.3.2004, Wiesbadener Kurier
Projekttage zum Thema Suchtprävention in der Hildegardisschule in Rüdesheim. (…) 16 Hauptschüler und rund 120 Realschüler arbeiten intensiv mit (…) Immer deutlicher erkennen sie, dass in jedem etwas von jedem Typ steckt und es darauf ankommt, sich nicht dominieren zu lassen (…) die Gestaltpädagogin Katrin Arnold arbeitet parallel mit den 18 Mädchen der Klasse… mehr
Pippilotta und Pinocchio
17. Juni 1999, Woche im Blick, Dinkelsbühl
Theatersommer kommt auf Hochtouren, Premiere in Dinkelsbühl (…) Bunte schrille Langstrumpf-Revue (…) Dafür sorgen vor allem die voll aufgedrehten Darsteller (…) Brüllend Komisch: Erwin Kleinwechter und Wolfgang Vielsack in ihren  Nebenrollen-Doppelpack als tumbe Räuber, depperte Dorfsheriffs und, Spitze ihrer Schmiere, schrille Kaffeekränzchen-Tanten. (…) Die Kids waren so begeistert, daß sie nach der Aufführung die Bühne stürmten… mehr
Herr Goethe und der liebe Ehe-Stand
1. Okt. 1998, Woche im Blick, Dinkelsbühl
Wolfgang Vielsack ist ein Hauptmann Otto wie aus dem Bilderbuch: Gerade, zackig, ein bißchen blasiert, mit dem Herz auf dem rechten Fleck…mehr
Die Verzagtheit leckgeschlagener Seelen
25. Sept. 1998, Fränkische Landeszeitung
Die Sprachlosigkeit einer langjährigen Ehe im kargen Bühnenbild (…) Doch die Liebe ist ein grandioses Ventil (…) Wolfgang Vielsack als Hauptmann Otto, ist gewohnt zackig als leicht aufgeblasener Militärdienstler (…) alles in allem ein spannungsvolles Experiment… mehr

Ein launiges Spektakel
Juni 1998, Fränkische Landeszeitung
Räuber Hotzenplotz auf der Bühne am Wehrgang (…) Die wackelnden und ihrer Gliedmaßen schlenkernden Typen sind keine Puppen, sondern „echte“ Mitglieder des Ensembles des Fränkisch-Schwäbischen Städtetheaters. (…) Das Ensemble spielt superb…. mehr

Viel von der Schärfe verloren, dennoch Stoff für Diskussionen
5. Nov. 1997, Augsburger Allgemeine
Mit dem Erfolgsstück der ausgehenden „Wilhelminischen Epoche“ – „Der Snob“ von Carl Sternheim (…) spannenden Abend, der sicherlich für einigen Diskussionen Anlaß geben dürfte (…) Die Akteure boten eine großartige Leistung (…) Die neue Zeit verkörpert Wolfgang Vielsack in der Titelrolle. Sein Christian Maske ist pfiffig und gerissen, souverän und vorsichtig, charmant und eiskalt… mehr
Wie man den Adel in die Pfanne haut
20. Okt. 1997, Fränkische Landeszeitung
Wolfgang Vielsack in der Titelrolle: Sein Christian Maske (nomen est omen!) ist pfiffig und gerissen, ein Chamäleon, nur seiner Karriere verpflichtet (…) unterhaltsames Portrait aus alten Tagen, wo Standesdünkel noch als Tugend und militärisch knappe Sprache… mehr
Popanze im weißen Kunstraum
26. Sep. 1997, Fränkischen Landeszeitung
Sternheim ein Sprachjongleur, der Sätze baut wie Reihenhäuser (…) Wolfgang Vielsack gibt Gas, zieht sich den Aristokraten-Handschuh Stück für Stück, Finger für Finger, an, nicht ohne in Szenen Christian Maske nicht zu verstellen braucht, die Figur als das zu porträtieren, was sie ist: ein konturloses öliges Männchen, hinterlistig und bösartig, kongeniales Produkt seiner Zeit. (…) Vielsack und Kleinwechter im Dialog: ein spannendes Schauspieler-Duell… mehr
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